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Wegen Schiedsrichter-Kritik Roma-Präsident Pallotta muss UEFA-Strafe befürchten

04.05.2018 17:52
James Pallotta
James Pallotta, der Präsident vom AS Rom, hält an seiner Schiedsricherkritik fest und wettert über die UEFA. Foto: Alessandra Tarantino/AP

James Pallotta muss als Präsident der AS Rom nach seiner harschen Kritik an Schiedsrichter-Entscheidungen beim Ausscheiden seines Teams in der Champions League gegen den FC Liverpool eine Strafe befürchten. Die UEFA wirft dem 60-Jährigen „ungebührliches Verhalten“ vor.

Die Römer hatten nach dem Halbfinal-Aus trotz eines 4:2-Siegs im Rückspiel gegen das englische Team von Trainer Jürgen Klopp zwei ausgebliebene Elfmeter-Pfiffe von Schiedsrichter Damir Skomina beklagt. „Das, was wir gesehen haben, ist nicht akzeptabel“, hatte Pallotta geschimpft. Er forderte den Einsatz eines Video-Assistenten auch in der Champions League, andernfalls werde es „lächerlich“.

„Ich bin überrascht über die Eröffnung des Disziplinarverfahrens“, sagte Pallotta der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. „Für mich ist es das Verhalten der UEFA, das unangebracht ist. Was ich denke? Ich sterbe vor Lachen.“ Die Europäische Fußball-Union will am 31. Mai über den Fall verhandeln.

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