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Saisonstart Union Berlin unterstreicht Favoritenrolle

1. UpdateDer 1. FC Union Berlin gewinnt zum Auftakt der Zweiten Fußball-Bundesliga 1:0 beim FC Ingolstadt. Auch Bielefeld siegt - in letzer Sekunde gegen Regensburg.

29.07.2017 14:56
FC Ingolstadt 04 - 1. FC Union Berlin
Almog Cohen (FC Ingolstadt, links) und der Berliner Simon Hedlund im Zweikampf. Foto: dpa

Union Berlin hat gleich zum Saisonauftakt seine Favoritenrolle in der Zweiten Fußball-Bundesliga unterstrichen. Der Vierte der vergangenen Saison startete mit einem verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg im Spitzenspiel bei Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt in die neue Spielzeit und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Den Siegtreffer für die Mannschaft von Trainer Jens Keller erzielte Christopher Trimmel in der 59. Minute.

„Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber das nötige Quäntchen Glück war dann auf unserer Seite“, sagte ein zufriedener Keller nach dem Abpfiff bei Sky.

Vor 10.870 Zuschauern lieferten sich beide Teams von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. In der Offensive taten sich beide Teams aber zunächst schwer, sodass es vor beiden Toren vor der Pause jeweils nur einmal gefährlich wurde. Dario Lezcano verpasste in der 21. Minute eine gute Möglichkeit für die Gastgeber, Union-Kapitän Felix Kroos hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff die Berliner Führung auf dem Fuß.

Nach der Pause verschärfte zunächst Ingolstadt, das in Stefan Kutschke, Robias Schröck und Marcel Gaus drei Neuzugänge in der Startelf hatte, seine Angriffsbemühungen. Aber auch Union steckte nicht zurück und kam nach einer knappen Stunde zu Führung. Nach Vorlage von Sebastian Polter fasste sich der Österreicher Trimmel ein Herz und traf von der Strafraumgrenze ins Schwarze.

Ingolstadt vergab anschließend durch Lezcano und Kutschke noch gute Gelegenheiten zum Ausgleich, Damir Kreilach vergab seinerseits eine höhere Führung für die Eisernen.

Bielefeld nutzt Regensburg-Patzer

Aufsteiger Jahn Regensburg hat bei seinem Comeback in der 2. Fußball-Bundesliga Lehrgeld gezahlt. Die Oberpfälzer unterlagen trotz einer guten Leistung beim Pflichtspieldebüt ihres neuen Trainers Achim Beierlorzer 1:2 (1:1) bei Arminia Bielefeld. Beierlorzer hatte beim Jahn Ende Juni Aufstiegstrainer Heiko Herrlich abgelöst, der von Bundesligist Bayer Leverkusen abgeworben worden war.

Jann George hatte Regensburg in der 23. Minute in Führung geschossen, Keanu Staude gelang in der 39. Minute der Ausgleich für die Gastgeber. Bielefeld spielte nach der Roten Karte gegen Nils Teixeira (84.) wegen groben Foulspiels in Unterzahl, durfte nach dem Treffer von Andraz Sporar (90.) aber doch noch jubeln.

Vor 17.333 Zuschauern in der SchücoArena traten die Würzburger von Beginn an zwar mutig auf, die Hausherren hatten aber zunächst mehr vom Spiel. Nach einem feinen Pass von Kapitän Marco Grüttner gelang dann aber George die Führung für die Bayern. Staude gelang aber noch vor der Pause der hochverdiente Ausgleich für die Ostwestfalen, den Arminia-Spielführer Julian Börner eingeleitet hatte. Grüttner hatte aber kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eine große Gelegenheit für die Gäste.

Nach der Pause verflachte die Begegnung, Regenburg blieb bei Kontern aber stets gefährlich. Bielefeld hatte in der 70. Minute allerdings Pech, als Fabian Klos nur den Außenpfosten traf. Kurz darauf scheiterte Grüttner für Regensburg ebenfalls am Aluminium, ehe Sporar ein Missverständnis in der Jahn-Abwehr gnadenlos ausnutzte. (sid)

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