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Relegation Kiel darf im eigenen Stadion spielen

Sollte Holstein Kiel in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg gewinnen, dann dürften die Kieler ihre erste Saison in der Bundesliga in ihrem eigenen Stadion spielen.

16.05.2018 18:33
Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig
Die Fans von Holstein Kiel dürfte es beruhigen: sollte der Club den Aufstieg schaffen, dürfte weiter im Holstein-Stadion gespielt werden. Foto: dpa

Holstein Kiel darf im Falle des Aufstiegs in die Fußball-Bundesliga nun doch im eigenen Stadion spielen. Der Lizenzierungsausschuss der Deutschen Fußball Liga (DFL) erteilte den Norddeutschen am Mittwoch eine Ausnahmegenehmigung auf Widerruf. "Umfangreiche Zusagen" des Klubs und die Unterstützung durch die Stadt Kiel sowie das Land Schleswig-Holstein hätten den Ausschlag zu dieser Entscheidung gegeben.

Die Kieler Pläne sehen ein Erreichen der notwendigen Kapazität von 15.000 Plätzen im Holstein-Stadion durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade schon bis Ende Oktober 2018 vor. Die Fertigstellung der Osttribüne und die damit verbundene Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18.400 Plätze (9060 Sitzplätze) ist für Sommer 2019 terminiert.

Das Holstein-Stadion ist mit dem aktuellen Fassungsvermögen von rund 12.000 Zuschauern gemäß der DFL-Statuten, die von den 36 Bundesligisten selbst verabschiedet worden sind, zu klein für die Liga eins - und eigentlich auch für die 2. Liga.

Kiel kämpft am Donnerstag und Montag in zwei Spielen gegen den VfL Wolfsburg um den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. (sid)

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