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Bundesligastart Das ändert sich in der Saison 2018/2019

Videobeweis, Schiedsrichter, Spielball, technische Hilfsmittel und alle Regeländerungen: Ein Überblick.

Bundesliga
Nach acht Jahren Adidas wird diese Spielzeit wieder mit einem „Derbystar“ gespielt Foto: imago

Videobeweis: Die Videoassistenten können in dieser Saison auf die kalibrierten Abseitslinien zugreifen. Das soll die Entscheidungsfindung erleichtern und beschleunigen. Die Klubs erhalten Einspielungen auf die Videoleinwand im Stadion, um die Entscheidungen besser nachzuvollziehen. Das erhöht die Transparenz, nachdem in der vergangenen Saison die Zuschauer nie verstanden haben, warum ein Tor zurückgenommen oder ein Elfmeter gepfiffen wurde. In dieser Saison wird der Videoassistent auch in Liga zwei getestet.

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt) und Robert Schröder (Hannover) pfeifen ab sofort auch in der Bundesliga, insgesamt können deshalb 26 Unparteiische zum Einsatz kommen. Nötig macht die Aufstockung der Einsatz der Videoassistenten.

Spielball: „Derbystar Brillant APS“. So heißt das Spielgerät des rheinischen Unternehmens, das die „Torfabrik“ von Adidas nach acht Jahren in der höchsten Spielklasse als einheitlichen Ball ablöst. Derbystar, das sich seit 50 Jahren auf Bälle spezialisiert hat, schwört auf das runde Leder mit 32 Teilen, bestehend aus 20 Sechsecken und zwölf Fünfecken. Der Vertrag mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) läuft zunächst über vier Jahre.

Regeländerungen: Der DFB muss sich den internationalen Richtlinien anpassen, die marginale Änderungen vorsehen. In der Liste der Fehlverhalten, die zwingend eine Rote Karte erfordern, steht jetzt unter anderem das Beißen. Zudem dürfen Torhüter den Ball ein zweites Mal mit der Hand aufnehmen, wenn der Ball bereits von Hand oder Arm abgeprallt ist – selbst wenn es absichtlich erfolgt ist. Und für den Einwurf gilt ab sofort: Er darf nicht kniend oder sitzend ausgeführt werden.

Technische Hilfsmittel: Bei der Weltmeisterschaft saßen die Assistenten schon mit einem Stöpsel im Ohr auf den Tribünen, jetzt dürfen sie es auch in der Bundesliga. Headsets und Tablets, die im US-Sport wie etwa beim Football längst Alltag sind, werden nun auch im Fußball erlaubt. Aber nur die Nutzung für Taktik- und Coachingzwecke. Die Teamärzte dürfen ihre ersten Diagnosen vom Spielfeld direkt zur Bank funken. Jede Mannschaft darf bis zu drei Geräte nutzen, die gastgebenden Klubs müssen die notwendigen Netzwerkverbindungen schaffen. Missbrauch der technischen Geräte durch beispielsweise Reklamieren soll aber verhindert werden.

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