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Bundesliga Nürnberg und Leverkusen trennen sich 1:1

Zu wenig Stimmung, zu viel Regen: Beim 1:1 zwischen 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen irritieren vor allem die Begleitumstände.

03.12.2018 22:36
Nürnberg - Bayer Leverkusen
Leverkusens Karim Bellarabi im Zweikampf mit Tim Leibold. Foto: dpa

Im Dauerregen von Franken hat Bayer 04 Leverkusen beim 1. FC Nürnberg den Anschluss ans obere Tabellendrittel der Bundesliga verpasst. Trotz klarer spielerischer Vorteile im vom Fanboykott begleiteten ersten Montagsspiel dieser Saison musste sich die Werkself mit einem 1:1 (1:0) begnügen und versagte Trainer Heiko Herrlich zum 47. Geburtstag den zweiten Bundesligasieg nacheinander.

Der „Club“ belohnte sich nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte vor 32 238 Zuschauern zumindest mit einem Punkt, wartet aber dennoch seit sieben Partien auf einen Dreier. Immerhin bleiben die Franken auf dem 15. Tabellenplatz, die Leverkusener verbesserten sich auf Rang elf. Nationalspieler Kai Havertz (30.) brachte Bayer auf dem heftig durchnässten Rasen mit einem gefühlvollen Schuss in Führung. Georg Margreitter (56.) bewahrte den FCN vor der Niederlage. „Hier hat heute ab der 60. Minute kein Fußball mehr stattgefunden“, gab Torschütze Havertz unumwunden zu. Der Punkt ist aber für Nürnberg ein schmeichelhafter, weil Leverkusen über weite Strecken besser war. Trotz teilweise großer Pfützen kombinierten die Gäste in der Offensive schneller. Erst scheiterte Karim Bellarabi (9.) aus spitzem Winkel an FCN-Keeper Fabian Bredlow. Eine Minute später ging ein abgefälschter Schuss von Sven Bender an die Latte – und nach einer halben Stunde folgte dann die verdiente Führung.

Nach einem Patzer von Nürnbergs Startelf-Debütant Kevin Goden spielte Bayer seine offensive Klasse aus: Über Julian Brandt landete der Ball nach einer zu kurzen Faustabwehr von Bredlow vor den Füßen von Havertz, der den Ball locker ins Tor hob. Nicht nur in dieser Szene war der FCN mit dem Tempo der Gäste heillos überfordert. Wirkung zeigte dann aber die Rückkehr der Nürnberger Ultras zur zweiten Halbzeit, die nach ihrem Stimmungsboykott nun wieder in der Nordkurve sangen – und wenig später sogar völlig überraschend jubeln durften. Nach einer unglücklichen Abwehraktion der Gäste landete der Ball beim vorgerückten Margreitter, dessen von Dominik Kohr abgefälschter Schuss unhaltbar für Lukas Hradecky ins Tor ging. (dpa) 

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