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Wüste Söhne Gekauftes Tor

Es ist nicht überliefert, wie viel Zaster Scheich Herry locker machen musste, um einen unserer wüsten Söhne zu kaufen. Ja, ja, zu kaufen, zu schmieren. Eine Mille für eine Minute? Oder drei Mille für drei Tore? Dreht es, wie ihr wollt, es bleibt ein Scheich-Spiel.

Dienstag, High Noon im 3000-Millionen-Dollar-Tempel in Abu D.: Es kommt zum Privatspiel zwischen Eintracht Frankfurt (Soma) und den mitgereisten Reportern (Soma²). Die wählten schon mal eine ganz clevere Taktik, taten so, als müssten sie noch Interviews führen, z. B. mit Marco Russ, während die Eintracht um Chef Herry, Häuptling Bruno, Mastermind Axel, Fänger Moppes und Jüngling Preußi schon in der prallen Sonne heiß lief. Haha. Natürlich haben sie erst über uns wüste Söhne gelacht, als wir dann bereit waren: wie wir schon aussahen, okay, wie Lumpensammler am Ballermann. Aber dann haben wir sie mit unseren Kontern zermürbt, Moppes legt sich mit dem Schiri an, die Nerven liegen blank. Wir führen 8:5. Was für ein Triumph. Eine Minute noch zu spielen. Dann passiert es, draußen unbemerkt an der Seitenlinie: Herry besticht den Schiri (einer von uns, dachten wir): „Lass mal ein bisschen nachspielen.“ Macht der auch, dieser Gagelmann. Übersieht ein brutales Foul von Physio Kühn am Verfasser dieser Zeilen. Frechheit. Der letzte Angriff: Flanke, Bruno, Tor. 8:8. So ein Scheich.

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