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Wechselgerüchte Eintracht buhlt um Zambrano

Eintracht Frankfurt will nach FR-Informationen Carlos Zambrano vom St. Pauli verpflichten. Intern soll es aber Vorbehalte gegen den Transfer geben. Weit oben auf der Kandidatenliste steht weiterhin Portos Henrique Sereno.

Im Visier der Eintracht: Pauli-Profi Carlos Zambrano. Foto: imago

Am Montag ging Bruno Hübner auf Tauchstation. Der Sportdirektor der Frankfurter Eintracht war nur schwerlich zu einem persönlichen Gespräch zu gewinnen, nur einmal dachte man ihn entdeckt zu haben, da fuhr seine weiße Karosse direkt am Trainingsplatz vor, doch am Steuer saß nicht Hübner, sondern Zeugwart Franco Lionti, der den am Knöchel verletzten Marc-Oliver Kempf ins Auto lud. Ansonsten herrschte Funkstille auf Manager-Ebene bei Eintracht Frankfurt.

Ob der Sportliche Leiter auf die Zielgeraden in den Verhandlungen mit einem der dringend benötigten Innenverteidiger einbiegt?

St. Pauli in der Zwickmühle

Auf der Liste steht nach wie vor Portos Henrique Sereno, der zuletzt an den 1. FC Köln ausgeliehen war. Das Interesse der Eintracht ist verbrieft. Sereno gilt als heißer Kandidat. Nach FR-Informationen buhlt Sportdirektor Hübner überdies auch um Carlos Zambrano vom Zweitligisten FC St. Pauli. Der 23 Jahre alte Peruaner war bisher vom FC Schalke 04 ausgeliehen, steht nun aber beim Kiezklub unter Vertrag.

Der Kontrakt läuft nächstes Jahr aus, weshalb die Hamburger in der Zwickmühle stecken: Den Innenverteidiger entweder jetzt gegen ein Entgelt ziehen lassen oder ihn aber im kommenden Jahr ablösefrei zu verlieren.

Schwierige Modalitäten

Indes: Die Modalitäten sind im Fall Zambrano nicht so ganz ohne Tücken: 70 Prozent der Transferrechte hält nämlich eine Schweizer Agentur, nur 30 Prozent der FC St. Pauli (zuvor Schalke 04), in eben diesem Umfang würden die Hamburger auch nur von einem Verkauf partizipieren.

Bei der Eintracht ist die Personalie Zambrano nicht unumstritten, intern gibt es Vorbehalte gegen den Abwehrmann, der am Millerntor gut verdienen soll. Familienvater Zambrano wird absolutes Bundesliga-Potenzial attestiert, er gilt aber als verletzungsanfällig und fiel wegen schweren Blessuren (Sehnenabriss in der Hüfte) schon zweimal lange aus. Er gilt zudem als Heißsporn.

Krombacher wird Hauptsponsor

Unterdessen ist die Frage des Hauptsponsors endgültig geklärt. Am Montag erklärte Premiumpartner Licher seinen Ausstieg bei der Eintracht. Die Brauerei hätte bis zum 17. Juli noch eine Option ziehen und das Angebot des neuen Trikotpartners Krombacher überbieten können. „Wenn wir die finanziellen Forderungen der Eintracht für ein Trikotsponsoring erfüllen würden, könnten wir die von uns gelebte breite Unterstützung des Sports in Zukunft nicht mehr aufrechterhalten“, sagte Licher-Geschäftsführer Rainer Noll.

Damit ist der Weg für Krombacher endgültig frei. Die Eintracht reagierte umgehend und traf bereits am Vormittag die entsprechenden Maßnahmen, ließ schon mal die neuen Trikots mit Schriftzug in Produktion gehen. Am Donnerstagvormittag soll der neue Partner offiziell vorgestellt werden. Krombacher zahlt 5,5 Millionen per annum, 500000 Euro mehr als Vorgänger Fraport.

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