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Vorbereitung Eintracht Frankfurt ist wieder am Ball

Für Eintracht Frankfurt beginnt schon wieder der Ernst des Lebens. Vier Einheiten vor dem Flug in die Sonne stehen noch auf dem Programm.

Eintracht Frankfurt
Kein Vermummungsverbot im Stadtwald: Omar Mascarell trainiert und baut vor. Foto: hübner

Und schon sind sie vorbei, die faulen Tage bei Eintracht Frankfurt. Ganze acht Tage war der Ball weggesperrt, hatten die Berufsfußballer der Hessen frei. Aber was heißt schon frei unter einem Coach Niko Kovac? Natürlich hatten sie den einen oder anderen leichten Lauf zu absolvieren, natürlich sollten sie sich beim Festessen mäßigen, selbst ein David Abraham. Beim Argentinier gibt es ja traditionell „viel Fleisch“ auf den Tisch, das viele Stunden zuvor im Ofen geschmort hat.

Acht Tage also hatten die Frankfurter Zeit, Abstand vom Bundesligafußball zu gewinnen. Früher fängt keiner wieder mit dem Ernst des Lebens an. Und das war sogar noch 24 Stunden länger als ursprünglich vereinbart. Doch weil sich die Mannschaft im Pokal schadlos gehalten hatte, durfte sie länger faulenzen. Das ist jetzt vorbei.

20 Grad in Alicante

Am Freitag, Punkt 10 Uhr, bitte Kovac seine Eleven schon wieder zur Ballarbeit, gleich zweimal: Auch am Nachmittag geht es raus auf den Platz. Auch am Samstag wird zweimal trainiert. Da wird es gleich ordentlich zur Sache gehen, Kovac wird Vollgas geben, ehe nach zwei Tagen Pause am Dienstag der Flieger um 8 Uhr morgens ins spanische Alicante geht.

Neun Bundesligisten tummeln sich übrigens zur gleichen Zeit in Spanien, unter anderem der SC Freiburg (in Sotogrande), der Auftaktgegner zur Rückrunde am 13. Januar im Stadtwald. Bei angenehmen 20 Grad will Kovac und sein Trainerteam die Mannschaft im Trainingscamp (bis zum 7. Januar) fit machen für die zweite Halbserie, um nach Möglichkeit einen solch kolossalen Einbruch wie in der vergangenen Rückserie tunlichst zu vermeiden, als Eintracht Frankfurt lediglich 13 Zähler holte.

Das müsste dieses Mal zu schaffen sein, auch wenn die Hessen traditionellerweise in der zweiten Hälfte der Saison abzubauen pflegen. Dazu kommt, dass die Eintracht im kommenden Jahr lediglich acht Spiele in der Fremde austragen darf, aber neunmal vor eigenem Publikum spielen muss. Auswärts, das ist hinlänglich bekannt, ist Eintracht Frankfurt eine Macht und Zweiter der Auswärtstabelle. Und zu Hause warten vornehmlich Teams auf die Hessen, die ihr Glück in aller Regel in einer massierten Deckung mit gefälligem Umschaltspiel suchen, nämlich Freiburg, Köln, Hannover, Mainz, Berlin und Hamburg. Das waren zuletzt schwere Brocken für die Frankfurter, die ihrerseits ihre liebe Mühe hatten, gestalterisch und kreativ zu Werke zu gehen.

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