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Vor dem Spiel "Das wäre Verrat"

Eintracht Frankfurt will mutig sein gegen Bremen. Carlos Zambrano kann spielen, Sonny Kittel droht keine Operation am Knorpel.

Carlos Zambrano wird gegen Werder auf dem Platz stehen können.

Dieser Tage hat es gewisse Irritationen um die Verletzung von Sonny Kittel gegeben. „Sonny hat keinen Knorpelschaden“, sagte der Frankfurter Trainer Armin Veh am Donnerstagnachmittag nach dem Üben. Auf dem Boulevard war genau dies behauptet gewesen, sogar von einem Knorpelschaden vierten Grades sei die Rede gewesen. Ein Sportfachmagazin meldete indes, der offensive Mittelfeldspieler laboriert an Problemen mit der Sehne.

Fakt ist: Sonny Kittel, der an beiden Knien sowohl schon wegen Kreuzbandrissen als auch wegen eines Knorpelschadens operiert worden ist, nimmt momentan nicht am Training der Profis teil. Er befindet sich nach Aussage von Trainer Veh derzeit in Donaustauf, wo er wegen muskulärer Probleme durchgecheckt werde. „Von einem Knorpelschaden weiß ich nichts“, sagte Veh. „Sonny wird auf jeden Fall nicht operiert.“ Er, Veh,  geht davon aus, dass der 22-Jährige auch mit der Eintracht ins Trainingslager Anfang Januar nach Abi Dhabi reist. Das wäre mit einem Knorpelschaden schwerlich möglich.

Für die Partie am Samstag gegen Bremen wäre Kittel so oder so nicht in Frage gekommen. Veh legte am Donnerstag Wert darauf, diese Partie nicht komplett zu überhöhen. Deshalb werde die Mannschaft auch nicht von ihrem gewohnten Rhythmus abweichen und möglicherweise das Hotel wechseln. „Eigentlich“, sagte Veh, „müssten wir uns um 14 Ur im Stadion treffen und raus gehen und Fussball spielen.“ Alles sei gesagt, alles erwähnt, jeder Standard sei besprochen.

Wie es aussieht, wird die Eintracht in diesem letzten Heimspiel auf die Offensive setzen. „Wenn wir zu defensiv rausgehen, dann ist es so, als würden wir uns verraten“, sagte Veh. Weil auch Carlos Zambrano mit sehr hoher Sicherheit spielen kann, dürfte Marco Russ im defensiven Mittelfeld beginnen. Mit Marc Stendera, Alexander Meier und Haris Seferovic sind drei offensive Kräfte dabei, Stefan Aigner und Luca Waldschmidt (oder Mijat Gacinovic) werden an den Flügeln spielen.

Die vom Abstieg bedrohte Frankfurter Eintracht, die von der Papierform fast in stärkster Besetzung antreten kann,  will gegen Werder Bremen endlich den Bock umstoßen und mit einem Sieg in die Winterpause gehen.

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