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USA-Trainingslager SMS an Ante

Eintracht-Spieler wie Danny da Costa denken an WM-Senkrechtstarter Rebic und schuften in Utah für den Saisonstart.

Trainingsstart Eintracht Frankfurt
Hier noch in Frankfurt, jetzt schon in den USA: Danny da Costa beim Trainingsstart der Einrtacht. Foto: huebner

Am Ende ging es für die Eintracht-Profis in der Hitze Utahs noch mal ans Eingemachte. Viele Läufe in sehr ambitioniertem Tempo hatte der Frankfurter Trainer Adi Hütter ins Programm aufgenommen.

Doch die Spieler reagierten auf die Strapazen bei fast 35 Grad erstaunlich unaufgeregt. „Die Läufe kennen wir schon aus dem letzten Jahr“, sagte Verteidiger Danny da Costa dem HR, auch wenn der Coach da noch Niko Kovac hieß. „Bei dem Wetter ist das eine Nummer härter, aber ich glaube, wir haben das ganz gut weggesteckt.“

Generell sei die Belastung in der Vorbereitung immer recht extrem. „Wenn man etwas schwerer atmet und es einem gerade in den ersten zwei Wochen etwas schwerer fällt, dann gehört das dazu. Wir haben es im letzten Jahr gesehen, da haben wir auch viel gearbeitet, letztlich hat es sich aber ausgezahlt. Ich hoffe, dass wir das auch in dieser Saison in dieser Form bestätigen können.“ 

In Salt Lake City hat Hütter seinem Team schon so ein bisschen eingetrichtert, was er von ihm erwartet. „Man merkt schon, dass er einen anderen Ansatz pflegt“, betont da Costa. „Jeder Trainer hat eine eigene Philosophie. Er steht darauf, dass wir im Spiel nach vorne sehr viel machen und sehr aktiv sind und viele Spieler nach vorne mitbringen. Ich glaube, das kommt uns zugute, wir haben viele Spieler, die sehr offensiv denken.“ 

Für den Verteidiger ist diese Herangehensweise nicht fremd, Roger Schmidt ist ein Verfechter dieses Stils, unter ihm spielte da Costa in Leverkusen. „Er steht auch total für Pressing und Gegenpressing, fordert, dass man mit höchstem Tempo gegen den Ball arbeitet. Ich finde es gut, wenn man schnell wieder an den Ball kommt und den Gegner unorganisiert trifft. Aber es ist wichtig, die Balance zu haben, damit wir hinten nicht zu offen sind.“

Da Costa würde es überdies begrüßen, einen noch bei der WM aktiven Mitspieler wieder im Eintracht-Kreis begrüßen zu dürfen: Ante Rebic, den Senkrechtstarter aus Kroatien, der morgen im Halbfinale auf England trifft. „Es freut mich riesig für ihn, er ist echt ein guter Junge, der ein Riesenjahr bei uns gehabt hat. Er zeigt jetzt, wie gut er eigentlich ist.“ Natürlich hoffe jeder Frankfurter Spieler, dass Kroatien ins Finale einziehe und womöglich auch den Titel gewinne. „Das hätte er sich verdient.“ Es vergehe kein Tag, an dem Rebic nicht kontaktiert werde. „Ante ist Teil unseres Teams, jeder freut sich für ihn. Wir schreiben ihm jeden Tag und sagen, wie toll und wie geil das für ihn ist.“ Natürlich hoffe er, da Costa, dass Rebic der Eintracht erhalten bleibe. „Er ist ein super Spieler, es wäre ein Riesengewinn, wenn er bei uns bleibt. Aber es ist nicht meine Entscheidung, wie die Personalplanung läuft.“

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