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Transfers bei Eintracht Frankfurt Eintracht wirbt verstärkt um Inui

Auf der Suche nach stürmendem Personal konzentriert sich die Eintracht weiter auf Takashi Inui. Nachdem ein Leihgeschäft scheiterte, will die Eintracht den Japaner vom VfL Bochum nun kaufen - und bietet 1,2 Millionen Euro.

Spielen sie bald zusammen? Eintracht-Neuzugang Stefan Aigner (li.) und der umworbene Takashi Inui. Foto: getty

Wer sich mit überschaubaren finanziellen Mitteln auf der Suche nach einem neuen Stürmer befindet und nicht allein auf die Überzeugungskraft seines Scheckhefts vertrauen kann, muss sich nicht selten in Geduld üben. Das richtige Timing ist wichtig. Auch im Profifußball regeln Angebot und Nachfrage einen mitunter völlig überhitzten Markt. Bruno Hübner weiß das nur allzu gut. Der Sportdirektor des Bundesliga-Aufsteigers Eintracht Frankfurt ist ein Meister im Umgarnen und Werben. Bestes Beispiel war im vergangenen Winter sein Dauerbuhlen um Patrick Helmes.

Über Monate baggerte der 51 Jahre alte Fußball-Manager am ehemaligen Nationalspieler. Der wollte unbedingt zur Eintracht, nur am Veto der Wolfsburger Allmacht Felix Magath scheiterte schließlich der Deal.

Veh würde Inui gerne begrüßen

Nun, da der Aufstieg geschafft ist, benötigt die Eintracht weiterhin stürmendes Personal. Vier Neuzugänge sind bislang fix, ein Angreifer ist nicht darunter. Ob Leiharbeiter Erwin Hoffer weiter in Frankfurt bleiben wird, hängt von den Gesprächen mit dem SSC Neapel ab. Die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von zwei Millionen Euro wird die Eintracht jedenfalls nicht zahlen. Nicht weniger verlangt Zweitligist VfL Bochum für den Japaner Takashi Inui.

Eintracht-Trainer Armin Veh würde den Offensiv-Allrounder nur allzu gerne beim Trainingsauftakt am 3. Juli in Frankfurt begrüßen können. Noch aber sind sich die Klubs nicht einig. Am liebsten wäre der Eintracht ein Leihgeschäft. Bochums Manager Jens Todt hat aber bereits abgewunken. Nach FR-Informationen hat die Eintracht inzwischen ein Kaufangebot nachgeschoben. Dem Vernehmen nach sollen die Hessen bereit sein, 1,2 Millionen Euro für den japanischen Nationalspieler auszugeben.

Zidan passt nicht ins Profil

Inui ist aber nicht der einzige Angreifer, den Hübner angeblich auf seiner Liste hat. Auch der zuletzt in Mainz aussortierte Mohamed Zidan wird vom Boulevard als möglicher Neuzugang gehandelt. Der 30-Jährige wäre zwar ablösefrei zu haben, es ist jedoch kaum vorstellbar, dass die Eintracht die hohen Gehaltsvorstellung des Nordafrikaners erfüllen kann.

Hübner befindet sich nach eigenen Worten „in Lauerstellung“. Oder anders ausgedrückt: Je näher das Ende der Transferperiode am 31. August heranrückt, desto preiswerter könnte ein Spieler werden. Allerdings passt der exzentrische Ägypter nicht wirklich in das von Veh vorgegebene Anforderungsprofil eines jungen Perspektivspielers. Zudem möchte Zidan im Herbst seiner Karriere fern der Bundesliga noch einmal Kasse machen.

Zwei Eintracht-Spieler bei der EM

Viele Bundesliga-Manager warten ohnehin erst die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) ab, bevor sie ihre Personalplanung abschließen. Dann erst kommt richtig Bewegung in den Markt.

Die Eintracht wird bei der EM mit zwei Spielern vertreten sein: Kroatiens Nationaltrainer Slaven Bilic berief erwartungsgemäß Gordon Schildenfeld in seinen Kader. Überraschend ist die Nominierung des an den AS Monaco ausgeliehenen Georgios Tzavellas. Griechenlands Trainer Fernando Santos berief den Linksverteidiger in das Aufgebot, das am 8. Juni in Warschau das Eröffnungsspiel gegen Co-Gastgeber Polen bestreiten wird. Ob Tzavellas auch in Zukunft an der Côte d’Azur kicken wird, hängt davon ab, ob der AS Monaco bis Donnerstag die Kaufoption zieht.

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