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Trainingslager Eintracht Frankfurt gewinnt Testspiel gegen Erzgebirge Aue

1. Update Gegen den Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue setzte sich die Mannschaft von Trainer Niko Kovac am Samstag souverän mit 3:1 (0:0, 3:0) durch.

Sebastian Haller
Der Frankfurter Sebastien Haller erzielte im Testspiel gegen Aue ein Tor. Foto: dpa

In der Halbzeitpause, hat Niko Kovac später erzählt, habe er seinen Mannen dann mit auf den Weg gegeben, „was wir gerne hätten". Natürlich hat der Eintracht-Trainer seinem Team auch vor dem Testspiel in San Pedro del Pinatar gegen den FC Erzgebirge Aue klar und detailliert geschildert, was man gerne hätte und wie man zum Erfolg kommen will. Doch manchmal verfängt das eben nicht so wie gewünscht. Und deshalb musste in der Pause eine leichte Nachjustierung vorgenommen werden. Es sollte sich auszahlen.

Das auf dreimal 45 Minuten angesetzte Privatspiel gegen den Zweitligisten gewann die Eintracht letztlich souverän und verdient mit 3:1 - dank einer klaren Leistungssteigerung und einer ansprechenden Vorstellung im zweiten Drittel - und Toren von Sebastien Haller (52.), Branimir Hrgota (66.) und Mijat Gacinovic (90.).Das Gegentor durch Calogero Rizzuto (108.) fiel da nicht weiter ins Gewicht.

Die Hessen zeigten im zweiten Drittel der Partie eine gute Leistung, gerade Branimir Hrgota, für den nicht so durchschlagskräftigen und zuletzt angeschlagenen Ante Rebic eingetauscht, zeigte eine gute Leistung, hielt die Bälle und verteilte sie, bot sich immer wieder an. Und erzielte ein Tor. „Brane hat das gut gemacht, ich freue mich für ihn. Ich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung“, lobte Trainer Kovac.

Auch Aymen Barkok hat – von Kovac immer wieder angestachelt – in den zweiten 45 Minuten prima gespielt, das 2:0 vorbereitet. Das war vielversprechend. Weit weniger verheißungsvoll waren die Auftritte von Gelson Fernandes im Mittelfeld und Jetro Willems hinten links, sie fielen etwas ab.

Mit der Vorstellung seines Teams im ersten Abschnitt war der Fußballlehrer ganz und gar nicht einverstanden. „Wenn man das Tempo nicht hochhält, sondern behäbig spielt, bekommt man Probleme“, urteilte er. „Das war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Es wurde dann, nach der Pause, aber sehr viel besser, da war mehr Struktur, Zug, Tempo  und Linie im Spiel. Erst im dritten Drittel verflachte die Partie wieder, da wechselte Kovac auch munter durch.

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