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Trainingslager Die Anpacker

Eintracht Frankfurt findet in Spanien optimale Bedingungen vor und will sich für die Zukunft wappnen.

Trainingslager in Campoamor
Beste Bedingungen; Die Eintracht beim ersten Training in Campoamor. Foto: Jan Huebner

Der Trip in die Sonne begann für die Entourage der Frankfurter Eintracht mit einigen Irrungen und Wirrungen – und vor allen Dingen mit reichlich Verspätung. Die Abreise der eigens angemieteten Chartermaschine verzögerte sich aufgrund von diffusen Computerproblemen im Frankfurter Flughafen-Terminal um fast eineinhalb Stunden. Das sorgte für leichten Verdruss bei den nach Perfektion strebenden Verantwortlichen, doch als der Eintracht-Tross nach gut zweistündigem Flug und einer halbstündigen Busfahrt ihr Domizil in Campoamor erreichte, lächelte Sportvorstand Fredi Bobic milde: „Es ist sehr hell, sehr schön, die Plätze sind toll. Wie ein Putting Green. Besser kann es für die Jungs nicht sein.“ 

In der Tat hat es die Eintracht gut getroffen im Südosten Spaniens: Temperaturen um die 22 Grad, azurblauer Himmel, zwei wie Teppiche ausgebreitete Fußballfelder inmitten zerklüfteter Felsformationen – wilde Fußballromantik unweit der Costa Blanca. Eine willkommene Abwechslung zum Einheitsgrau in Deutschland, die rund 30 Lizenzspieler und das Team hinter dem Team, das die Zahl der Profis mittlerweile übersteigt, sind rundweg zufrieden. 

Feinschliff im spielerischen Bereich

Niko Kovac hat mit seinem Trainerteam natürlich dennoch ein straffes Programm ausgetüftelt. Die Verbesserung des spielerischen Niveaus steht im Vordergrund, das ist ja klar. Doch Sportchef Bobic gibt sich keinen Illusionen hin, an eine Ästhetik-Explosion glaubt er nicht unbedingt. „Die Liga ist anstrengend“, stöhnt er. Eng sowieso. Deshalb appelliert er an die Mannschaft, nicht nachzulassen und ihre Urtugenden weiterhin aufs Feld zu bringen: „Die Fleißigen und Mentalitätsreichen werden eine gute Saison spielen. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft weiterhin so einen Willen zeigt.“ 

Denn selbstverständlich sei eine Platzierung mit 26 Punkten und Platz acht sowie dem Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinales für Eintracht Frankfurt nicht. „Nie und nimmer“ gehöre man schon in diese Regionen, findet der 46-Jährige. „Die Plätze acht bis zehn sind noch ewig weit weg.“ Nicht für den Moment, aber auf Strecke gesehen. 

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