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Testspiel Eintracht mit Remis gegen Salt Lake City

2. UpdateDas erste Testspiel der USA-Reise endet Unentschieden. Eintracht-Trainer Adi Hütter hat noch viel Arbeit vor sich. In der Heimat in Frankfurt wird fleißig am Kader gebastelt.

Eintracht Frankfurt
Neuzugang Nicolai Müller trug sich in den ersten beiden Testspielen in die Torschützenliste ein. Foto: imago

Neuer Stürmer soll kommen

Weniger lief in Abwesenheit der beiden WM-Fahrer Luka Jovic und Ante Rebic, an dem Manchester United und der FC Arsenal Interesse haben sollen, im Sturmzentrum zusammen – anfangs Sebastien Haller, später Branimir Hrgota konnten kaum Akzente setzen. So ist es nicht überraschend, dass die Verantwortlichen nachlegen wollen. Der „Kicker“ nannte den wohl heißesten Kandidaten: Goncalo Paciencia, 23 Jahre jung, 1,84 Meter groß, vom FC Porto. Paciencia hat beim Champions-League-Teilnehmer noch ein Jahr Vertrag, die Portugiesen könnten in diesem Sommer also letztmals mit ihrem Angreifer Kasse machen. Die Ablöse soll zwischen drei und fünf Millionen Euro liegen, lediglich der erfolgreiche Medizincheck soll noch zur Unterschrift fehlen.

„Im Hintergrund wird fleißig gearbeitet“, sagte Hütter: „Wir wissen, dass wir an gewissen Schrauben noch drehen müssen.“ Klar ist, der Sohn des 34-fachen portugiesischen Nationalspielers Domingos Paciencia passt ins Einkaufsprofil der Eintracht. Er ist technisch versiert, kräftig gebaut, in Deutschland weitestgehend unbekannt, ein echter Mittelstürmer, dem bislang der große Durchbruch verwehrt blieb. Der in der Porto-Jugend ausgebildete Paciencia wurde von seinem Stammverein in den vergangenen Jahren mehrfach verliehen: Olympiakos Piräus in Griechenland, Rio Ave FC und Vitoria Setúbal in Portugal hießen die Stationen. Erst im vergangenen Halbjahr kam er regelmäßig zu Einsätzen bei seinem Heimatklub – unter anderem zu zwei Einwechslungen im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool. Wettbewerbsübergreifend gelangen dem Rechtsfuß vergangene Saison zehn Treffer in 36 Partien.

Während also in der Heimat in Frankfurt fleißig am Kader gebastelt wird, stehen den Spielern im fernen Amerika anstrengende Tage bevor. „Wir müssen ein bisschen härter trainieren, dass die Spieler die kompletten 90 Minuten durchziehen können. Das heißt, wir werden auch ab und an länger trainieren und Krafteinheiten einbauen“, ließ Hütter wissen. Am Donnerstag fliegt der Eintracht-Tross weiter an die Ostküste, in Philadelphia treffen die Frankfurter am Samstag um 19 Uhr (1 Uhr deutscher Zeit) auf Philadelphia Union.

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