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Testspiel Alexander Meier feiert Comeback

1. UpdateTorjäger Alexander Meier bestreitet nach drei Fuß-Operationen und einer Borreliose-Erkrankung zum ersten Mal wieder ein Testspiel für Eintracht Frankfurt. Beim 5:3 gegen Kazanka Moskau wird Meier in der 74. Minute eingewechselt.

Alexander Meier
Er hat allen Grund zu lächeln: Alex Meier darf wieder trainieren, zumindest individuell. Foto: Stefan Krieger

Jubel brandete keiner auf, als er eingewechselt wurde, der so lange verhinderte Fußballgott, was aber einzig und alleine daran lag, dass  bis auf drei lautstarke Russen – keiner da war, der hätte jubeln können; Zuschauer waren nicht zugelassen am Riederwald beim Testspiel der Eintracht gegen den russischen Drittligisten FC Kazanka Moskau (5:3). Ansonsten, na klar, wäre der Frankfurter Kapitän Alexander Meier nach allen Regeln der Kunst abgefeiert worden. 

Für Alex Meier war sein 17-minütiger Einsatz nach neunmonatiger Verletzungspause dennoch eine runde Sache. „Es ist schön, wieder mit den Jungs kicken zu dürfen. Ich bin glücklich“, sagte der 35-Jährige, ehe er, typisch Meier, die Dinge kurzerhand ins rechte Licht rückte. Besonders emotional sei das nach seiner Einwechslung nun nicht gewesen, „überschwänglich wird das nicht gefeiert“. Und auch die Vorbereitung auf sein Comeback sei reichlich unspektakulär verlaufen. „Mein Name stand auf der Liste, dann bin ich mit hierher gefahren.“ 

Meier hat sogar eine kleine Spur hinterlassen, den Endstand zum 5:3 leitete er mit einem gekonnten Pass auf Branimir Hrgota ein, der Schwede bediente schließlich Daichi Kamada, der locker einschoss (79.). „Da hat er seinen Spielwitz gezeigt“, sagte Assistenztrainer Armin Reutershahn. Die übrigen Treffer für die Frankfurter B-Elf erzielten Hrgota (22.), Marco Fabian per Strafstoß (24.), Danny Blum (42.) und Luka Jovic (66.). Die Tore für das Farmteam von Lok Moskau erzielten Artem Galadzhan (30./73.) sowie Roman Tugarev per Strafstoß (61.). 

„Es war eine gute Trainingseinheit“, urteilte Co-Trainer Reutershahn. Auch Neuzugang Marijan Cavar spielte erstmals mit. Unauffällig und zurückhaltend. Er wird noch eine Weile brauchen. Reutershahn war dennoch zufrieden: „Er hat sich gut bewegt, die Bälle abgeholt und das gezeigt, was wir im Training von ihm gesehen haben.“ 

Letztlich blieb das Spiel und das Debüt von Cavar eine Randnotiz, Meiers Rückkehr war das bestimmende Thema. Wann er wieder ernsthaft wird mittun können, vermochte er nicht zu beantworten. Zurzeit ist er natürlich noch keine Alternative. „Ich habe jetzt eine Woche mit der Mannschaft trainiert, nachdem ich neun Monate raus war. Warten wir mal ab, wie die Kraft kommt und hoffen wir, dass der Fuß schmerzfrei bleibt.“ In dieser Saison will er aber im Wettkampf die Schuhe schnüren. „Sonst hätte ich mich in der Reha nicht so gequält, sonst würde ich mir das nicht antun.“ 

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