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Stadionausbau Bobic als Botschafter

Eintracht-Vorstand Fredi Bobic trommelt für die EM 2024. Die SGE macht sich auf den Weg zum „digitalsten Bundesligisten“.

EM 2024
Hohe Nummern haben nur Botschafter: Bobic, eingerahmt von OB Feldmann und Dezernent Frank. Foto: hübner

An eines der letzten kontinentalen Großereignisse im Stadion im Stadtwald kann sich Fredi Bobic noch sehr gut erinnern. Es war nicht das Sommermärchen, sondern der Confed-Cup ein Jahr zuvor, 2005, und der verlief am Ende für Frankfurt peinlich: Denn während des Endspiels zwischen Brasilien und Argentinien regnete es durchs zig-Millionen Euro teure Dach, dem ganzen Stolz der neu erbauten Arena. Und eigentlich regnete es nicht nur durch – ganze Sturzbäche ergossen sich auf Höhe der Eckfahne aufs Spielfeld. Und diese Bilder waren um die Welt gegangen.

Daran erinnerte sich Eintracht-Vorstand Fredi Bobic jetzt im Bauch des Stadions, da er zum Frankfurter Botschafter für die Fußball-Europameisterschaft 2024 ernannt wurde, für die sich Deutschland beworben hat. Einziger Konkurrent ist die Türkei. Das Uefa-Exekutivkomitee entscheidet am 27. September darüber, wer den Zuschlag erhalten wird. Frankfurt mit dem 48 387 Zuschauer fassenden Stadion ist eine von zehn Spielstätten und hatte sich vor einem knappen Jahr hauchdünn gegen die Konkurrenz durchgesetzt.

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit und eine Ehre“, sagte Bobic, der „stolz und glücklich“ war, gefragt worden zu sein. Der 46 Jahre alte ehemalige Nationalspieler, der 1996 Europameister wurde, sei „der perfekte, der ideale Botschafter“ für die Kampagne, sagte der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank (CDU), dazu sei er noch „authentisch und sympathisch“. Für Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) passt das Motto „Frankfurt is united by football“ sehr gut zur Stadt, in der Menschen aus 180 Ländern und mit 200 Sprachen leben.

„Wie Fußball die Stadt vereint, hat man vor gut zwei Wochen gesehen, als Eintracht Frankfurt von 70 000 Menschen allein im Römer-Bereich nach dem DFB-Pokalsieg gefeiert wurde“, sagte Feldmann. Man müsse die Bevölkerung für die Kampagne begeistern.

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