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Rückrundenauftakt Eintracht bangt um ihre Säulen

Die Frankfurter Eintracht sieht sich trotz personeller Probleme für den Rückrundenstart gerüstet.

Bruno Hübner
Der Rückrundenauftakt kann kommen: Sportdirektor Bruno Hübner. Foto: Christian Klein

Ein Ausfall wäre für die stabile Frankfurter Hintermannschaft sicherlich eine Schwächung, selbst wenn Makoto Hasebe für Abraham einspringen kann. Wenn der Japaner an seine alte Form anknüpfen könne, „ist er ein absoluter Leistungsträger“, sagt Hübner. Zudem „tut er unserem Spiel stilistisch gut“. Doch die Schnelligkeit von Abraham, dem kaum ein Bundesligaspieler wegläuft, wird fehlen.

Schließlich ist der Eintracht noch ein weiterer Mann aus dem Abwehrverbund weggebrochen: Simon Falette ist wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Damit stehen Kovac zwei von drei Stammkräften der Abwehrkette nicht zur Verfügung. Marco Russ wird Falette ersetzen, er habe sich zuletzt „stabilisiert“, sagt Hübner, und etwa in Heidenheim im Pokalspiel gut agiert. Ohnehin wird Kovac in den nächsten Spielen wegen Sperren auf wichtige Spieler verzichten müssen, gleich vier Profis drohen nach vier Verwarnungskarten Pausen: Ante Rebic, Kevin-Prince Boateng, Mijat Gacinovic und Gelson Fernandes, Jetro Willems und David Abraham sind mit drei Karten belastet.

Modejevic trainiert nicht mehr mit dem Team

Weiterhin steht hinter dem Einsatz von Leistungsträger Rebic ein dickes Fragezeichen. Der Angreifer ist erkältet, trainierte auch gestern nicht mit der Mannschaft. „Aber die Hoffnung ist da“, sagt Hübner, der das Team auf einem guten Weg sieht: „Wir haben alles für eine gute Rückrunde getan.“ Zunächst wolle der Klub die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen, das stehe über allem. Und dann „arbeiten wir an unserer Heimbilanz“. Die ist nicht so toll, nur zwei Siege haben die Frankfurter in der Hinrunde im eigenen Stadion errungen. Dass Freiburg auswärts nicht gerade Bäume ausreißt und lediglich fünf Zähler geholt hat (und dabei 25 Gegentreffer kassiert hat, so viele wie kein anderer Klub), ficht Hübner nicht an. „Freiburg ist schwer zu bespielen. Trainer Christian Streich lässt sich immer was einfallen.“

Derweil ist mit dem aussortierten Slobodan Medojevic vereinbart worden, dass er individuell (und nicht mehr mit der Mannschaft) trainieren werde, „bis seine persönliche Situation geklärt“ sei. Dem Mittelfeldspieler lägen Anfragen vor, die er prüfe. Ansonsten geht es aus Frankfurter Sicht auf dem Transfermarkt ruhig zu, Interessenten etwa für Max Besuschkow oder Yanni Rergäsel gebe es nicht. Hübner: „Viele Klubs warten die ersten beide Spiele ab, dann ist die Not groß und es kommt Bewegung rein.“

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