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Niko Kovac Niko Kovac traut der Eintracht einiges zu

Im Interview mit dem „Kicker“ äußert sich der Bayern-Coach zu seinem ehemaligen Club und überrascht mit einer Aussage.

Saisonvorbereitung - FC Bayern München
Lob für die Eintracht: Niko Kovac. Foto: dpa

Bei den Bayern, so munkelt man, ist alles eine  Spur größer. Das bestätigt natürlich auch Niko Kovac, vor ein paar Wochen noch in Diensten der Frankfurter Eintracht. Als Spieler wurde ihm das mia san mia als viel zitiertes Bayern-Gen eingeimpft, jetzt als Trainer erlebt er es Tag für Tag bei der Arbeit mit den Profis.

Doch auch der im Vergleich kleinen Eintracht traut der Kroate unabhängig von der anstehenden Dreifachbelastung in der neuen Saison einiges zu, selbst wenn bei den Hessen namhafte Spieler den Verein verlassen haben. „Erfolg macht begehrlich, sehr gute Spieler sind gegangen. Aber ich bin überzeugt, dass Fredi Bobic mit Bruno Hübner und Adi Hütter diese Spieler adäquat ersetzen wird“, sagte Kovac im Interview mit dem Fachmagazin „Kicker“ (Montagsausgabe).

Torwart Lukas Hradecky zog es nach Leverkusen, Marius Wolf zum BVB und Omar Mascarell nach Schalke. Am schwersten dürfte jedoch der Abgang von Schlüsselspieler Kevin-Prince Boateng wiegen, für den die Eintracht noch immer auf der Suche nach einem Ersatz ist. Sein ehemaliger Verein werde dessen ungeachtet „wieder eine sehr gute Rolle spielen, der Verein kann sich auf die Europa League freuen“, wagt Kovac eine Prognose.

Höhere Ablösesummen für Trainer

Im selben Interview plädiert Niko Kovac bei einem vorzeitigen Vereinswechsel eines Trainers für höhere Ablösesummen. „Damit würde man erreichen, dass ein Trainer längere Überlebenschancen hat. Wenn man für jemanden viel Geld ausgibt, will man das nicht schnell wieder verlieren. Bei den Spielern ist es normal.“  

Zur Erinnerung: Bei der Eintracht war Kovac vorzeitig aufgrund einer Ausstiegsklausel aus dem laufenden Vertrag Richtung deutscher Meister nach München gewechselt. Die Frankfurter erhielten aus Bayern nur knapp über zwei Millionen Euro für den Trainer, der kurz darauf den Pokalsieg in Berlin holte. Sicher wird man bei der Eintracht den Wunsch des ehemaligen Coaches nach mehr Geld für solche Fälle gerne hören – wenn es auch jetzt nichts mehr bringt.  

Die Eintracht bestreitet das erste Pflichtspiel der neuen Saison am 12. August im Supercup gegen den FC Bayern und den Ex-Trainer. „Sie werden die Freude und Wucht der Fans mitnehmen. Man hat bei der WM gesehen: Ist die Unterstützung da, kann das Kräfte mobilisieren“, sagte Kovac in Hinblick auf diese sicher auch für ihn spannende Partie.

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