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Mijat Gacinovic „Das sind halt drei Granaten da vorne“

Eintracht-Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic über das Trio Infernale, das ihm seinen Platz im Team weggenommen hat.

Mijat Gacinovic
Mijat Gacinovic ist gar nicht sauer, dass er zurzeit nicht so häufig spielt. Foto: Imago

Seinen Stammplatz bei Eintracht Frankfurt hat Mijat Gacinovic erst einmal verloren. Das liegt an erster Linie an dem formidablen Dreigestirn im Angriff. Der 23-Jährige weiß das, daher kann er sich mit der Reservistenrolle arrangieren. „Es macht auch von der Bank aus Spaß, ihnen da vorne zuzuschauen“, sagte Gacinovic am Montag. Der serbische Nationalspieler sprach zudem über ...

... die Ziele in dieser Saison, vielleicht sogar einen Platz in der Champions League: Wenn wir so weiterspielen, ist alles möglich. Es macht zurzeit richtig Spaß, wir schießen viele Tore. Es läuft einfach. 

... die Gründe für die Siegesserie: Der Teamgeist steht klar an erster Stelle. Wir haben außerdem individuelle Qualität, unsere Stürmer sind sehr gut, wir spielen offensiv. Das heißt aber nicht, dass wir nur nach vorne rennen, wir lassen auch nicht so viel zu. In Augsburg jetzt, okay, da war es etwas mehr, sie hatten ein paar Chancen. Aber vorher gegen Schalke oder in Stuttgart haben wir kaum etwas zugelassen. Wir spielen aggressiv, attackieren den Gegner früh, halten ihn so von unserem Tor weg. Wir haben alle sehr viel Selbstvertrauen, das müssen wir nutzen. 

... die Hilflosigkeit der Konkurrenz gegen den Frankfurter Angriffswirbel: Zurzeit läuft einfach alles. Sehen Sie sich das Spiel in Augsburg an, da hat Johnny (Jonathan de Guzman; Anm. d. Red.) gleich mit der ersten Aktion das 1:0 gemacht. Das macht es für den Gegner noch schwerer. Wir spielen guten Fußball, wir haben in Augsburg gute Chancen kreiert, durch Ante Rebic oder Luka Jovic etwa. Normalerweise machen sie die Dinger rein. Wenn wir von sieben Chancen drei Tore machen, ist das okay. Aber unsere Stürmer machen aus sieben Chancen sonst fünf Tore. Mindestens. Das macht uns so stark.

... das Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Marseille, das nicht mehr so wichtig ist: Es ist trotzdem ein wichtiges Spiel, wir wollen Erster in der Gruppe werden. Außerdem spielen wir zu Hause vor unseren Fans, 50.000 werden da sein. Da ist es nicht schwer, sich zu motivieren. Wir wollen den Fans etwas bieten. Ich habe mir am Sonntag das Spiel von Marseille (3:1 in Amiens; Anm. d. Red.) angesehen, sie haben eine gute Mannschaft, die hier drei Punkte holen will – da ist es egal, dass sie schon ausgeschieden sind. 

... seine neue Rolle als Einwechselspieler: Ich gebe alles, um in die Mannschaft zu kommen, aber das sind halt drei Granaten da vorne. Und wenn sie so spielen, was soll ich da sagen? Da kann ich nur sagen: weiter so. Ich könnte auch hinter den Spitzen spielen, aber wir dürfen auch nicht zu offensiv werden.

... die Position im defensiven Mittelfeld, die er nach dem Ausfall von Lucas Torro ebenfalls bekleiden könnte: Klar kann ich da spielen, habe ich ja früher unter Niko Kovac auch schon. Ich habe unter Adi Hütter in Freundschaftsspielen ebenfalls auf der Sechs gespielt. Klar mag ich es, weiter vorne zu spielen, aber wenn ich gebraucht werde, kann ich natürlich auch defensiver spielen. 

... die Belastungen durch die Europa League: Für uns ist es besser, alle drei, vier Tage zu spielen, auch wenn man ein bisschen müde ist. Aber es macht einfach Spaß, alle paar Tage zu spielen, und wenn wir jedes Spiel gewinnen, noch mehr.

Das Spiel gegen Augsburg in der Analyse der Schlusskonferenz des Rasenfunks

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