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Mascarell und Chandler Wieder am Ball

Omar Mascarell und Timothy Chandler nehmen nach Verletzungen wieder das Training auf.

Chandler
Timothy Chandler mit Marco Russ auf dem Weg zum Training. Foto: imago

Omar Mascarell ist aus dem Grinsen kaum herausgekommen. Endlich wieder Fußball spielen, endlich wieder kicken mit der Mannschaft, grätschen, dribbeln, Tore schießen. Wie hat er das vermisst. „Ich bin überglücklich, ein überragendes Gefühl“, sagte der 24 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt am Dienstag nach dem Training. Es war sein erstes komplettes mit der Mannschaft seit acht Monaten, seit dem Halbfinale gegen Gladbach. Im Sommer hatte sich der Spanier wegen Achillessehnenbeschwerden einer Operation unterziehen müssen, acht Monate war er nicht mehr am Ball, „eine harte Zeit“. Umso mehr genießt er es jetzt, wieder dabei zu sein . Er ist schmerzfrei, ab und ab verspüre er allenfalls ein leichtes Ziehen der Sehne, ansonsten aber „fühlt es sich gut an“. Mascarell benötigt für die lädierte Sehne auch keinen spezielle Bandage mehr, alles sei wunderbar verheilt. Natürlich denkt man, „anfangs, mit angezogener Handbremse spielen zu können, doch wenn du mitmischst, bist du  voll dabei.“ Auch Rechtsverteidiger Timothy Chandler nahm nach seiner Meniskusoperation gestern wieder das Training auf.

Hoffenheim kein Thema

Womöglich schafft es Mascarell noch, ein paar Minuten in dieser Hinserie zu spielen, „das wäre ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, sagt er. Bei „80, 90 Prozent“ seines früheren Leistungsvermögens sei er mittlerweile angelangt, das ist schon ganz ordentlich. Was ihm fehlt, ist das Gefühl für den Ball, ist das Gespür für die richtigen Laufwege. Aber diese Spielpraxis werde er sich in den nächsten Wochen aneignen. Die Winterpause komme ihm da zupass, da wolle er sich seine Form zurückholen.

Mascarell, der mit seiner Ballsicherheit dem zuweilen holprigen Frankfurter Spiel gut tun würde, fokussiert sich komplett auf die Eintracht. Gerüchten, wonach er zur TSG Hoffenheim wechseln wolle, erteilte er eine Absage. „Ich bin glücklich hier. Das einzige, was zählt ist, dass ich schnell zu meiner Mannschaft zurückkehre.“ Gegen Bayern bleibt ihm aber zunächst nur das Daumen-drücken.

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