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Marktwerte Wertvolle Profis

Der jüngste Erfolg der Eintracht lässt die Marktwerte der Frankfurter Spieler steigen.

Eintracht Frankfurt Training
Zwar nicht der teuerste wohl aber der beste Techniker in Reihen der Hessen: der Niederländer Jetro Willems. Foto: hübner

Der wertvollste Spieler bei Eintracht Frankfurt, das ist nicht gerade wahnsinnig überraschend, ist Ante Rebic, 25-jähriger Pokalheld und Vize-Weltmeister mit Kroatien. Der wuchtige Stürmer ist vom Internetportal transfermarkt.de auf die stolze Summe von 30 Millionen Euro taxiert worden, direkt nach der Weltmeisterschaft in Russland. Dieser Wert setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, natürlich ist der aktuelle Leistungsstand eine Bewertungsgrundlage, aber auch die Länge des laufenden Vertrages, das Alter und eine mögliche Zugehörigkeit zu einer Auswahlmannschaft. 

Der jüngste Erfolg der Frankfurter Eintracht hat sich, auch wenn die Formkurve aktuell ein wenig nach unten zeigt, selbstverständlich in einer generellen Wertsteigerung der Frankfurter Profis niedergeschlagen, allein sieben Spieler sind zuletzt höher eingestuft worden. Den größten Sprung machte, auch das ist nur allzu logisch, Angreifer Luka Jovic, der mit zehn Treffern die Torschützenliste in der Liga anführt und auch in der Europa League bereits fünf Treffer in fünf Spielen erzielt hat: Sein Marktwert schnellte von acht Millionen Euro auf 20 Millionen hoch; um 150 Prozent also.

Schließlich ist auch der Dritte im stürmischen Bunde in der Wertschätzung gestiegen: Sebastien Haller rangiert mittlerweile bei 15 Millionen Euro (vorher elf Millionen). Von einiger Zeit hatte der Spielerberater Karlheinz Förster, Europameister von 1980, sogar noch höhere Summen für das Triumvirat aufgerufen: „Ich halte 150 Millionen Euro Ablöse für die drei inzwischen für durchaus realistisch.“

Interessanterweise gibt es auch „Absteiger“, Verteidiger David Abraham etwa. Der Spielführer, 32, sank im Wert von fünf auf vier Millionen Euro, dabei spielte er nicht viel anders als im Sommer. Am finanziellen Status von Makoto Hasebe, 34, hat sich trotz seit Monaten überragender Leistungen nichts geändert; er blieb konstant bei einer Million Euro.

Beide sind jenseits der 30, beide spielen nicht mehr in der Nationalmannschaft. Andererseits ist Mittelfeldspieler Jonathan de Guzman in der Gunst von transfermarkt.de gestiegen, obwohl auch er bereits 31 Lenze zählt, von 1, 5 auf 2,5 Millionen Euro. 

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