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Luka Jovic Einfach sehenswert

Eintracht-Stürmer Luka Jovic erzielt Tor des Monats. Lucas Torro fällt wohl länger aus.

Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt  - FC Schalke 04
Luka Jovic schießt nicht nur viele, sondern auch besonders schöne Tore. Foto: Stefan Krieger

Luka Jovic, Frankfurter Senkrechtstarter und derzeit bester Bundesliga-Torschütze, hat nun auch das „Tor des Monats“ erzielt. Sein wunderschöner Seitfallzieher zum 2:0 beim 7:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf ist von den Zuschauern der ARD-Sportschau prämiert worden, mit 32 Prozent der Stimmen landete der 20 Jahre alte Serbe klar auf dem ersten Platz. 

Es war sein erstes von fünf Toren an diesem besonderen Freitagabend im Oktober. Für Jovic war es in diesem Jahr bereits die zweite Auszeichnung; auch sein Treffer zum 1:0-Sieg über Schalke 04 im Pokal-Halbfinale im April war ausgezeichnet worden. Bislang haben 13 Spieler von Eintracht Frankfurt „Tore des Monats“ erzielt, der erste war Bernd Nickel 1971 beim 2:0-Sieg auf dem Bieberer Berg gegen Kickers Offenbach.

Lucas Torro bei Spezialisten

Dessen ungeachtet kommt Jovic in der serbischen Nationalmannschaft erstaunlicherweise nicht so häufig zum Einsatz. Am Samstag durfte der Stürmer beim 2:1-Erfolg über Montenegro in der Nations League gerade mal sieben Minuten spielen. Schon bei der WM in Russland war seine Einsatzzeit auf zwei Minuten begrenzt. Trainer Mladen Krstajic muss über ein bärenstarkes Team verfügen, wenn er sich den Luxus erlauben kann, lange auf Jovic zu verzichten. Filip Kostic, ebenfalls in Frankfurt in Topform, kam nicht zum Einsatz. Merkwürdig das Ganze. Mijat Gacinovic spielte immerhin 71 Minuten. Serbien hat nun beste Chancen, in die B-Gruppe aufzusteigen, ein Sieg zu Hause über bislang punktlose Litauer würde reichen. 

Derweil wird die Eintracht offenbar länger auf Mittelfeldspieler Lucas Torro verzichten müssen. Wie der Radiosender FFH berichtet, könne der an einer Schambeinentzündung leidende Spanier die gesamte Hinrunde ausfallen. Torro weilte am vergangenen Freitag gemeinsam mit Dolmetscher Stephane Gödde bei einem Spezialisten. Trainer Adi Hütter hatte gehofft, den 24-Jährigen in der Länderspielpause wieder einbauen zu können. Daraus wird wohl nichts.

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