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Kommentar Eintracht Frankfurt Ein kluger Schachzug

Die Rückkehr von Kevin Trapp nach Frankfurt ist für den Bundesligisten vom Main eine smarte Geschichte, für den Ballfänger im Übrigen ebenfalls. Ein Kommentar.

Kevin Trapp PSG FOOTBALL Paris Saint Germain vs Angers SCO Ligue 1 Paris 25 08 2018 Fed
Smarter Move von Kevin Trapp. Foto: imago

Und Kevin Trapp hat mit dem für manchen als Rückschritt empfundenen Gang nach Frankfurt ein Zeichen gesetzt, das Signal gesendet, dass er nicht nur auf dem roten Teppich mit seinem brasilianischen Topmodel Izabel Goulart glänzen will, sondern auch seine sportlichen Ambitionen nicht begraben hat. Die Nationalelf ist schon immer ein großer Traum und Antrieb für den Schlussmann gewesen. Dass er sich für Frankfurt entschied, spricht ebenfalls für den Keeper, der sich in der kleinen Metropole am Main und im Klub immer pudelwohl gefühlt hat. Sein Engagement in Frankfurt, seiner zweiten Heimat, ist für ihn sinnvoll, er steht im Fokus, sammelt Matchpraxis und kann sich auf europäischem Terrain zeigen. Die Bundesliga ist für ihn ein guter Gradmesser.

Einen Verlierer gibt es im spektakulären Fall Trapp: Frederik Rönnow, als Nummer eins geholt und binnen vier Wochen degradiert. Die Knie sind schuld daran, sie sind seine Schwachstelle. Für den Dänen ist das eine bittere Entwicklung, er hat sich dem Projekt Eintracht mit Haut und Haaren verschrieben. Und doch: Der 26-Jährige sollte sich, wenn der erste Frust verdaut ist, nicht ins Bockshorn jagen lassen  und in einem Jahr einen neuen Anlauf nehmen – wenn seine Kniegelenke mitspielen.

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