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Kevin Trapp Kevin Trapp vor Rückkehr zur Eintracht

2. UpdateDer frühere Frankfurter und heutiger Pariser Torwart könnte wieder den Kasten der Hessen hüten.

Kevin Trapp
Spielte in den Planungen von Paris St Germain keine Rolle mehr: Kevin Trapp. Foto: imago

Beim nachmittäglichen Training des französischen Serienmeisters Paris Saint-Germain fehlte ein Profi entschuldigt, einer, der weniger auffällt, weil er nicht der Hauptact im Starensemble von Trainer Thomas Tuchel ist, sondern eher ein Nebendarsteller. Einer, der zuletzt gar nicht mehr auf der großen Bühne auftreten durfte, er hatte einen Platz inmitten der Zuschauerränge eingenommen: der deutsche Nationaltorwart Kevin Trapp, bei der missratenen WM in Russland noch die Nummer drei hinter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen .

Der 28-Jährige fehlte aus gutem Grund, er weilte zu finalen Vertragsgesprächen andernorts, dem Vernehmen nach in Deutschland, bei seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt. Das wäre ein donnernder Paukenschlag, für den hessischen Bundesligisten ein ziemlicher Transferhammer.

Leihe für eine Saison

Aus Frankreich sickerten am Donnerstag erste Meldungen durch, wonach der Keeper    sich bereits in Frankfurt aufhalte und den Medizincheck absolviert haben soll. Auch am Main verdichteten sich um die Mittagszeit die Gerüchte um eine Rückkehr des früheren Publikumslieblings und Kapitäns. Die Hessen wollen den Schlussmann offenbar erst einmal für ein Jahr ausleihen. Und Trapp will endlich spielen. Der 28-Jährige ist beim französischen Abomeister Paris St. Germain nur noch Torwart Nummer drei hinter der italienischen Torwartlegende Gianluigi Buffon und Alphonse Areola. Zuletzt wurde er mit OGC Nizza in Verbindung gebracht. Offenbar eine Nebelkerze.

Schon am Donnerstagvormittag war klar, dass die Eintracht noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen würde, für den späten Nachmittag war der Vollzug angekündigt. Doch dem war nicht so. Offiziell ist noch nichts.

Die neu zu besetzende Position, hieß es vielsagend, werde die breite Öffentlichkeit aber eher überraschen. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass der amtierende Pokalsieger vielleicht einen Rechtsverteidiger holen würden, Kevin Mbabu von Young Boys Bern etwa, dem früheren Klub von Trainer Adi Hütter. Oder, sehr viel dringender, einen schnellen Rechtsaußen oder einen flinken, ballsicheren Akteur fürs defensive Mittelfeld. Auf diesen beiden Positionen ist der Bedarf sicher am größten. Aber im Tor?

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