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Kevin Trapp Kevin Trapp, der verhinderte Held

Die Rückkehr von Torwart Kevin Trapp fällt emotional, aber erfolglos und irgendwie unglücklich aus.

Eintracht Frankfurt - Werder Bremen
Langes Gesicht: Der Frankfurter Torwart Kevin Trapp. Foto: dpa

Schon beim ersten Gegentor sah der Schlussmann unglücklich aus, auch wenn ihn da ebenfalls keine Schuld trifft. Doch ein Torwart, der den Ball durch die Hosenträger geschoben bekommt, macht nur selten eine gute Figur, auch wenn im Eins-gegen-Eins stets eine Prise Glück und Zufall im Spiel ist. Klar ist – und das muss man deutlich sagen, um sein Spiel richtig einzuordnen –, dass der Saarländer insgesamt eine ordentliche Leistung gezeigt hat, ohne glänzen zu können. Doch seine Ausstrahlung und Präsenz sind ausgeprägt, auch mit dem Fuß verrichtet er gute Arbeit. Verärgert war er letztlich dennoch: „Zwei Gegentore sind für mich persönlich nicht so schön.“

Trainer Adi Hütter war zufrieden mit dem Kaltstart des Torwächters. „Er hat es gut gemacht“, sagte er. „Viele hätten ihm etwas anderes vergönnt. Es wäre schön gewesen, wenn er zumindest den Punkt hätte festmachen und den Freistoß hätte halten können.“ Konnte er aber nicht. Der Österreicher ist aber fest überzeugt davon, dass Trapp dem Team Sicherheit verleihen wird. „Er wird uns in der Zukunft weiterbringen.“ Das ist wahrscheinlich, denn Leisetreter Kevin Trapp ist, alles in allem, ein hervorragender Torsteher. 

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