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Kevin-Prince Boateng Boateng unterschreibt in Frankfurt

5. Update Medizincheck absolviert, Vertrag unterschrieben: Kevin-Prince Boateng trägt ab sofort den Adler auf der Brust.

Kevin-Prince Boateng
Kevin-Prince Boateng ist in Frankfurt angekommen. Foto: rtr

Jan Zimmermann, der Ersatztorwart, war der Erste, der spürte, dass Kevin-Prince Boateng nun bei Eintracht Frankfurt ist: Er musste seine Rückennummer abgeben. Der neue Star der Hessen bat darum, mit der Nummer 17 auflaufen zu dürfen, „eine meine Glückszahlen“. Natürlich rückte „Zimbo“ die Nummer raus, er trägt jetzt die 16. „Dafür muss ich ihn zum Essen einladen“, so Boateng. Natürlich soll der am Freitag für drei Jahre verpflichtete, großflächig tätowierte Deutsch-Ghanaer noch viel mehr Spuren hinterlassen, er soll die Mannschaft führen, wie Trainer Niko Kovac am Freitag sagte. „Von seiner Erfahrung können alle profitieren.“ Boateng sei einer, der „immer gewinnen will, egal ob im Training oder im Spiel“. Mit ihm habe man „mehr Variabilität und Mentalität reinbekommen“. 

Ob Boateng bereits am morgigen Sonntag zum Bundesligaauftakt in Freiburg spielt, ist offen. Denkbar wäre es schon, der 30-Jährige „steht voll im Saft“, wie er gestern bei seiner Vorstellung sagte. In Las Palmas habe er die komplette Vorbereitung absolviert. Dass er die Mannschaft noch kaum kenne, sei kein Problem. „Ich bin ein Chamäleon, ich kann mich schnell anpassen.“ Die Eintracht sei für ihn ein „großer, interessanter Verein“, gerade im vergangenen Jahr in der Hinrunde habe „die ganze Welt gesehen“, wie überragend sie gespielt habe. Außerdem könne er von Frankfurt aus in 50 Minuten per Flugzeug „in meiner Heimat Mailand“ sein. Dazu kenne er Vorstand Fredi Bobic, der während der Präsentation ein Dauergrinsen nicht aus dem Gesicht bekam, sowie Niko und Robert Kovac seit vielen Jahren, die Kovac-Brüder hätten gar in der gleichen Berliner Straße gewohnt wie er. „Als Niko als Trainer anfing, habe ich ihn angerufen und gesagt, dass ich irgendwann einmal unter ihm spielen werde.“ Das klappt ja nun. „Und wenn man die Chance bekomme, in der Bundesliga zu spielen, sagt man nicht Nein“, meinte Boateng, der demnächst „einen Ebbelwei probieren will.“

Sollte er in Freiburg spielen, wolle er auf dem Platz „Präsenz zeigen“, mehr könne man nicht erwarten, so Boateng. Dass er keineswegs kleinmütig in den Breisgau reisen werde, aber schon. „Wir fahren da hin und werden gewinnen.“ 

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