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Interview mit Trainer Schaaf "Tattoos, Frisuren, Autos"

Der neue Eintracht-Trainer Thomas Schaaf über die Veränderung des Fußballs und der Gesellschaft, über Menschenführung und den Konflikt mit Alex Meier.

21.08.2014 06:15
Von Ingo Durstewitz, Jörg Hanau, Jan Christian Müller
Thomas Schaaf nahm sich lange Zeit für das Gespräch mit der FR. Foto: Stefan Krieger

Zum Interview mit der FR nimmt sich der neue Eintracht-Trainer Thomas Schaaf eine Menge Zeit. Fast anderthalb Stunden steht der 53-Jährige zur Verfügung. Schaaf, in Mannheim geboren und in Bremen sozialisiert, öffnet sich, gewährt Einblicke, die er zu seiner Spätphase in Bremen so nicht mehr gewährt hätte. Wenn es um Werte geht, über die Veränderung des Fußballs und der Bundesliga und die Erwartungen an junge Millionäre, die eigentlich ja nur große Kinder sind, dann wird Schaaf aus der Reserve gelockt und bezieht klar Stellung. „Der Wandel der Gesellschaft“, sagt er, „färbt auf den Fußball ab.“

Herr Schaaf, wir haben ein bisschen recherchiert: Sie kannten in Frankfurt ja früher schon nicht nur das Waldstadion, sondern fühlten sich auch in Sachsenhausen immer ganz wohl: Im Qualitätseck oder der La Traviata sollen Sie früher schon des Öfteren mal gewesen sein. Haben Sie schon neue Lieblingsorte entdecken können?

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich mich hier absolut wohl fühle. Ich bin sehr freundlich aufgenommen worden, die Leute sind mir sehr herzlich entgegengetreten. Sie freuen sich, dass ich hier bin. Ich freue mich, dass ich hier sein kann. Und wer das Training schon mal beobachtet hat, der sieht, mit wie viel Leidenschaft und Spaß wir alle bei der Sache sind. Trainer, Spieler, Mannschaft. Das passt.

Und die Stadt Frankfurt als solche?

Meine Zeit war bisher doch sehr begrenzt, weil wir in drei Trainingslagern und generell viel unterwegs waren. Da blieb nicht viel Zeit. Aber die freie Zeit, die ich hatte, die habe ich schon mit der Frage im Hinterkopf verbracht: Wo könnten wir hier wohnen? Da bin ich natürlich schon mal durch die Stadtteile gefahren. Es war am Anfang gar nicht so leicht, hier durchzublicken, auch durch die Autobahnen, da gibt es ja mehrere hier, die kreuz und quer laufen. In Bremen war das einfacher, da führte eine Autobahn außen herum um die Stadt. Aber ich finde mich mittlerweile zurecht. Letzte Woche erst war ich mit meiner Familie mal in der Innenstadt, da waren wir am Römer, am Dom. Kurz vor der Zeil konnte ich mich rechtzeitig absetzen (lacht). Da habe ich mich gleich verabschiedet und bin mit unserem Hund wieder an den Main gegangen, habe im Café einen Cappuccino getrunken.

Und wo wollen Sie wohnen, haben Sie sich schon ein Domizil ausgeguckt?

Am besten ein bisschen außerhalb, aber doch stadtnah. Das Problem ist auch, dass man hier das Ideale wohl nicht finden wird: Also 600 Quadratmeter Wohnfläche, 2000 Quadratmeter Grundfläche – und das für 250 Euro im Monat (lacht). Also muss man Kompromisse eingehen. Aber wir werden schon was Schönes finden, wir haben jetzt etwas in Aussicht.

Ein relativ kurzer Weg zur Arbeitsstelle ist für sie wichtig?

Ja, ich muss die Möglichkeit haben, relativ schnell am Ort des Geschehens zu sein. Das ist wichtig für mich.

Sind die eigenen vier Wände für Sie auch Rückzugspunkt, eine Art Wohlfühloase, in der Sie abschalten können?

Das ist absolut so. Ich sitze gerne mit der Familie und Freunden zusammen. Das ist für mich ein Stück Lebensqualität.

Zieht die ganze Familie mit nach Frankfurt?

Meine Frau auf jeden Fall, sie ist schon da. Bei meiner Tochter ist es so, dass sie in Breda, in den Niederlanden, studieren wird. Das sind 400 Kilometer bis Frankfurt. Sie führt natürlich ihr eigenes Leben, aber sie gehört zu unserem Haus, zu unserem Familienstand dazu. Sie wird sicher auch einige Zeit in Frankfurt bei uns verbringen.

Wird bei Ihnen zu Hause über Fußball gesprochen? Oder ist das Tabu?

Bei uns zu Hause gibt es keine Tabus was Fußballthemen betrifft. Warum sollten wir etwas ausgrenzen, was uns täglich beschäftigt? Ich habe viele Freunde, die Fußballfans sind. Denen kann ich wohl kaum sagen: „Jetzt hör‘ mal auf, mich mit Fußball zuzuquatschen.“ Und unsere Familie ist mit dem Fußball aufgewachsen. Die Entscheidung, nach Frankfurt zu gehen, wurde gemeinsam mit meiner Frau getroffen. Ich kann den Beruf so ausüben, wie ich ihn mag. Das ist etwas Außergewöhnliches. Meine Frau lebt das zu 100 Prozent mit, wir haben kein getrenntes Leben, sondern ein gemeinsames Leben. Ich darf mich in keiner Weise irgendwie beschweren.

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Mögen Sie Ihren Beruf jetzt wieder lieber als in der letzten Phase in Bremen?

Meinen Beruf liebe ich immer gleich. Das war immer mein Leben. Aber es gibt Umstände, die nicht schön sind. Ich habe Situationen erlebt, da musste ich mich mit Themen beschäftigen, die einfach nicht gut sind, die nicht passen und die ich nicht mag. Daraus muss man Lehren ziehen.

Welche Lehren sind das?

Ich beschäftige mich mit bestimmten  Themen nicht mehr.

Meinen Sie in erster Linie die Medien?

Auch. Es wurden ja  nicht immer inhaltliche, sachliche Diskussion geführt, keine Diskussion, die rational ist. Nein, es wurde meistens eine emotionale Diskussion geführt. Da hieß es dann: „Der muss weg.“ Es gab in meinen Augen keine Begründung, keine inhaltliche Auseinandersetzung. Es war eine emotionale Geschichte.

Wie meinen Sie das konkret?

Ich möchte da nicht mehr großartig darauf eingehen, das ist Geschichte. Nur so viel: Zum Schluss ging es gar nicht mehr darum, was geleistet wurde. Aber ich habe keinen angegriffen, beleidigt oder bloßgestellt. Es gibt allerdings Dinge, die muss ich nicht mitmachen. Und die werde ich auch hier nicht mitmachen. Wenn ich sehe, dass es Ungerechtigkeiten gibt, egal, ob gegen mich, meine Mannschaft oder einzelne Spieler, dann werde ich mich davor stellen. Jeder kann seine eigene Meinung haben, aber die Art und Weise, wie man miteinander umgeht, ist mir schon wichtig. Die Schwierigkeit in unserem Beruf insgesamt ist ja: Wir bewegen uns in einem hochemotionalen Bereich. Und da eine Sachlichkeit reinzukriegen, ist verdammt schwierig.

Muss ein Trainer sachlich sein, fachlich sein, die Gefühle ausblenden?

Als Trainer ist es wichtig, sich von der Emotionalität lösen, um den Spieler korrekt bewerten zu können. Ich muss dem Spieler Emotionen zeigen, klar, das mache ich auch. Aber um ihn weiterzubringen, muss ich ihm Dinge an die Hand geben, mit denen er etwas anfangen kann. Ihm zu sagen: „Junge, heute haste aber  Mist gespielt.“ Das bringt nix, das weiß er selbst. Man muss ihm schon inhaltlich begegnen, das bringt ihn weiter.

Können Sie denn nachvollziehen, dass es um Alexander Meier in den hiesigen Medien so eine Diskussion gibt und dass es eine Debatte ist, die mit einer gewissen Vehemenz geführt wird? Oder denken Sie, die spinnen jetzt alle.

Sie müssen doch darüber schreiben, oder?

Es ist ja ein Thema.

Ich habe mit Alex Meier kein Problem. Und Alex Meier hat auch kein Problem mit mir. Aber dass es für Sie ein Thema ist, weil Alex Meier hier eine Person ist, die einen gewissen Raum einnimmt, ist doch klar.

Na ja, Herr Schaaf, mit Verlaub, Alexander Meier war sauer. Das haben wir nicht erfunden.

Ja, wenn der nicht sauer gewesen wäre, verdammte Kiste, das wäre doch ein falscher Spieler. Ich erwarte, dass er sauer und unzufrieden ist. Ich hätte ein großes Problem damit, wenn er sich auf die Bank setzen und sagen würde: „Pff, mir doch egal.“ Dann würde doch irgendwas nicht stimmen.

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Ist das so eine emotionale Diskussion, von der Sie vorhin gesprochen haben?

Für mich gibt es diese Diskussion nicht.

Wie? Das ist ein verdienter Spieler, der hier die meisten Tore geschossen und immer gespielt hat – und jetzt eben nicht in der ersten Elf stand. Dann müssen Sie sich doch so einer Diskussion stellen.

Es ist meine Arbeit mich mit Alexander Meier genauso wie mit Vaclav Kadlec, David Kinsombi oder Kevin Trapp zu beschäftigen. Ich muss mich um jeden Spieler kümmern. Jeden Tag. Dafür bin ich da. Alex Meier nimmt genauso viel Raum ein wie jeder andere auch. Er steht bei mir nicht in der Diskussion.

Okay, dann sagen wir es mal so: Wir hatten den Eindruck, Alex Meier steht bei Ihnen infrage.

Wenn Sie das so sehen, dann ist das Ihr Eindruck, nicht meiner. Er steht nicht bei mir infrage. Kein Spieler steht bei mir infrage. Sie führen diese Debatte emotional, weil Sie in Alex Meier eine Person haben, der sie mehr Beachtung schenken als anderen Spielern. Deshalb ist da eine Emotionalität drin, die Sie nicht rauskriegen. Ich muss das auch berücksichtigen, aber mich vor allem rational darum kümmern. Ich muss vom Fachlichen her erst einmal sehen, dass ich die beste Mannschaft zusammenkriege. Und dann muss ich darauf achten, wie sie zusammenpasst, also wer passt zu wem und wer nicht. Und dann kann ich schauen, wer ist für was wichtig in dieser Mannschaft. Und das habe ich getan. Alex Meier, das war übrigens die einhellige Meinung von Ihnen, also den Medienvertretern, hat in Genua nicht besonders gut gespielt. Und jetzt soll ich mich so einer Diskussion stellen? Nein, ich muss mich davon freimachen, diese emotionale Kiste hochzufahren. Egal, um welche Namen es geht oder wer welchen Stellenwert er hat: Ich muss sehen, dass die, die auf dem Platz sind, die Chance haben, das Optimale für uns rauszuholen.

Was befähigt also Kevin Trapp, Kapitän zu sein? Was hat er, was Alex Meier nicht hat?

Ich qualifiziere niemanden ab, sondern stelle den anderen lieber dar. Kevin Trapp war sehr präsent, er hat sich perfekt eingebracht und erfüllt die Anforderungen, die ich an einen Kapitän habe. Deshalb ist die Wahl auf ihn gefallen. Trotzdem haben wir Alex Meier und Marco Russ, die auf dem Platz für mich Ansprechpartner sind und Funktionen für die Mannschaft übernehmen sollen und können.

Auf dem Platz ist es nicht entscheidend, wer die Binde trägt?

Klar, ein Feldspieler ist näher dran, wenn es darum geht, mal eine Situation spontan zu beruhigen. Auch wenn es darum geht, mal mit dem Trainer kurz zu sprechen. Aber dafür habe, wie ich eben erwähnt habe, ich auch noch andere Spieler.

Konnten Sie als Spieler die Entscheidungen des Trainers rational aufnehmen und akzeptieren?

Nicht immer. Ich war natürlich emotional und mir ist das natürlich auch sehr schwer gefallen. Aber die Frage ist dennoch, wie gehe ich damit um. Und es gibt da natürlich eine Frage, die mir mal jemand beantworten soll: Weshalb sollte ich einen Spieler nicht aufstellen, der für mich und die Mannschaft einen Vorteil darstellen könnte? Das Ganze hat natürlich viel mit subjektiver Wahrnehmung zu tun, der eine hat diese und der andere hat jene. Aber ich bin dafür hier angestellt, Entscheidungen zu treffen, dafür bin ich der mit dem Hut. Ich muss entscheiden, wer wo mit wem am besten zusammen passt. Und das mache ich. Aber noch mal zurück zu den Spielern: Es ist eine Frage, wie man mit bestimmten Situationen umgeht. Ich habe früher auch  mal auf der Bank gesessen, ich hätte den Verein verlassen können, hatte andere Angebote, aber ich habe mir gesagt: „Nein, ich will mich in Bremen durchsetzen.“ Und das habe ich geschafft.

Aber ein Spieler hat ja selten das Große und Ganze im Blick.

Das stimmt. Lutscher (der frühere Werder-Kapitän Torsten Frings; Anm. d. Red.) zum Beispiel macht ja gerade seine Ausbildung zum Fußballlehrer, und er war damals, nachdem er aufgehört hatte, auch aktiv im Trainerteam dabei.  Er hat da gleich gesagt: „Oh, das ist aber eine andere Kiste hier als Trainer. Als Spieler siehst du ja nur dich.“ So ist es. Es ist schwierig für viele Spieler, über ihre eigene Person hinauszudenken.

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Ist das Fußballgeschäft schwieriger geworden im Laufe der Jahre, hat sich die Mentalität der Spieler verändert?

Nein, es ist anders geworden. Aber vor zehn, 20 Jahren war auch unsere Gesellschaft noch eine andere. Das ist also kein Thema des Fußballs. Fußball ist eine gesonderte Sparte unserer Gesellschaft, aber er gehört dazu. Fußball ist ein öffentlicher Bereich, jeder kann daran teilhaben. Aber der Wandel der Gesellschaft färbt auch auf den Fußball ab, das ist doch klar. Alles, was in der Gesellschaft stattfindet, findet auch bei uns statt. Spieler haben sich verändert, wir haben ja heute einen Zugang zur ganzen Welt. Alles wird immer schneller, so frei nach dem Motto: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot.“ Als ich anfing, gab es nicht unbedingt die große Aufmerksamkeit und Rudi Völler war der Superstar. Dann hat man als junger Spieler vielleicht mal ein Top-Highlight gehabt, dann war man für zwei, drei Tagen ein Thema in den Medien. Aber das war es dann. Du konntest alles, was passiert aufnehmen und verarbeiten. Das geht doch heute gar nicht mehr.

Also ist das auch schwer für einen Spieler wie Marc Stendera etwa?

Klar. Wenn du heute Marc Stendera bist und auf einmal U19-Europameister bist, dann bist du plötzlich ganz oben. Und dann denkst du vielleicht: „Okay, das geht jetzt da oben so weiter.“ Dann platzt die Blase und am nächsten Tag bist du wieder unten. Das funktioniert nicht, du kannst Dinge nicht mehr wahrnehmen, aufnehmen und realisieren. Was verlangen wir heute von unseren Kindern? In welcher Zeit und in welcher Geschwindigkeit wir selbst leben – Wahnsinn. Noch ein Beispiel: Früher war es so: Wenn du vor einer Saison einen neuen Spieler verpflichtet hast, hat man gesagt: „Okay, funktioniert.“ Zwei? „Wird eng.“ Drei? „Geht gar nicht.“ Und die Neuzugänge sind anders bewertet worden, da hat man ihnen ein Jahr zur Eingewöhnung zugestanden. Und heute? Heute hast du 14 Neue, und alle 14 müssen auf Knopfdruck funktionieren. Das ist unsere Gesellschaft. Das kann nicht gehen.

Mit der WM 2006 hat der Fußball hierzulande noch mal einen neuen Stellenwert bekommen. Spüren Sie das?

Ja, seitdem ist es in bestimmten Bereichen vielleicht extrem geworden. Die Spieler bewegen sich im Ansehen auf dem Niveau von Boygroups. Die Darstellung eines Spielers geht doch heute nicht mehr nur über seine Leistung auf dem Platz.  Wie wird denn heute ein Spieler zuerst wahrgenommen? Über Tattoos, Frisuren, welches Auto, welche Uhr...

Sie sind jetzt beim Pokalspiel der Eintracht auch von einem Berliner Kollegen zur Frisur von Alex Meier befragt worden.

Sehen Sie: Ich bin Fußballtrainer und soll mich zur Frisur eines Spielers äußern. Da bin ich der totale Fachmann, da kann ich die besten Tipps geben, welche Mittelchen er benutzen soll und so. Ist doch verrückt alles.

Also kann so ein Spieler wie Mario Götze das, was auf ihn einprasselt, gar nicht verarbeiten?

Was muten wir solch einem Spieler zu? Oder nehmen wir Boris Becker, der ist mit 17 Wimbledonsieger geworden und sollte dann Fragen zum Weltgeschehen beantworten. Oder nehmen wir Angelos Charisteas. Der ist damals mit Griechenland Europameister geworden und ist in Athen gefeiert worden von einer Million Menschen, als sei er der Superstar. Ja, was ist denn auf diesen Jungen alles projiziert worden, welche Erwartungshaltung wird da aufgebaut? Das ist enorm schwierig für die Jungs. Es geht um Werte, um das Miteinander, um Toleranz, Akzeptanz, Status. Die  Spieler  bekommen ja von unserer Gesellschaft einen Stellenwert – das ist schon ein Kaliber. Und dann komme ich und soll inhaltlich mit diesen Spielern sprechen. Das ist eine Aufgabe.

Aber dann müssen Sie sich doch eigentlich auch wundern, wenn zu einem sportlich bedeutungslosen Freundschaftsspiel wie jenem gegen Inter Mailand 50 000 Zuschauer nach Frankfurt ins Stadion kommen.

Natürlich sind auch wir daran beteiligt   und drehen mit am Rad. Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht überdrehen.

Aber in Deutschland funktioniert die Maschinerie doch super.

Wir müssen aufpassen, über was wir sprechen, dass wir die Dinge nicht vermischen. Wenn es um die Erwartung und den Stellenwert der Spieler geht,  dann sollte Robert Enke in Erinnerung bleiben.

Aber Robert Enke war ja auch schwer krank.

Die Frage stellt sich auch, wie seine Krankheit entstanden ist. Ich meinte ja nicht Robert Enke als Person, das Geschehen war für uns alle schlimm und fürchterlich genug. Ich meinte, die Lehren daraus. Wir sollten alle wachsam sein. Ich denke, der Fußball ist ein toller Sport, ein tolles Geschäft, ein tolles gesellschaftliches Ereignis. Der Fußball tut viel Gutes. Aber es gibt manche Dinge, die nicht funktionieren. Das darf man nicht aus den Augen verlieren.

Interview: Ingo Durstewitz, Jörg Hanau, Jan Christian Müller

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