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Helmes-Wechsel zur Eintracht Magath hat das letzte Wort

Eintracht Frankfurt ist sich zwar mit Stürmer Patrick Helmes einig. Der Deal kommt aber nur zustande, wenn Wolfsburg der Eintracht entgegenkommt.

Vom Torjäger zum Bankdrücker: Patrick Helmes in Wolfsburg. Foto: dpa

Eintracht Frankfurt ist sich zwar mit Stürmer Patrick Helmes einig. Der Deal kommt aber nur zustande, wenn Wolfsburg der Eintracht entgegenkommt.

Die Räte haben noch nicht entschieden, ob Patrick Helmes künftig den Adler auf der Brust tragen darf. „Das konnte der Aufsichtsrat auch gar nicht, dazu gab es noch gar keinen Anlass“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen gestern Abend der FR.

Der Grund: Eintracht Frankfurt sei sich zwar mit dem Spieler und dessen Berater über einen Wechsel einig, „Helmes will zur Eintracht“ (Bruchhagen), die Gespräche mit Helmes’ Arbeitgeber stehen aber dem Vernehmen nach noch aus.

„Wir haben überhaupt noch nicht mit Felix gesprochen“, sagte der Eintracht-Boss nach der turnusmäßigen Sitzung des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Eintracht spielt Szenarien durch

Die Eintracht würde den in Wolfsburg von Trainer-Manager Felix Magath ausgemusterten Stürmer gerne bis Saisonende ausleihen. Im Falle des Aufstiegs könnte dann eine Kaufoption greifen. Der Deal kommt aber nur dann zustande, wenn der VfL einen großen Teil des Gehalts des Mitte November in die Regionalliga-Mannschaft verbannten Angreifers übernehmen würde. „Letzten Endes entscheidet der Felix“, beschrieb Eintracht-Trainer Armin Veh im fernen Katar treffend die Abhängigkeit der Eintracht von der Wolfsburger Allmacht.

Bruchhagen und Sportdirektor Bruno Hübner skizzierten dem neunköpfigen Kontrollgremium, an dessen Spitze der ehemalige Fraport-Chef Wilhelm Bender steht, angeblich zwei Rückrundenszenarien: Das eine sieht die allseits erhoffte Rückkehr in die Bundesliga vor.

Weit weniger erfreulich wäre freilich der Verbleib in Liga zwei.

Hübner soll Spieler verkaufen

Im schlechtesten Fall würde die Eintracht dann in der neuen Saison ums sportliche wie finanzielle Überleben kämpfen.

Damit die Mission Wiederaufstieg gelingt, so das Credo des Managements, sollten die Räte die Verpflichtung des in Wolfsburg zum Torjäger a. D. degradierten Helmes als große Chance für die Eintracht begreifen. „Der Aufsichtsrat hat uns ermuntert, die Gespräche mit Wolfsburg weiterzuführen“, beschrieb Bruchhagen das Ergebnis der etwa zweistündigen Sitzung in den Geschäftsräumen des Vereins am Riederwald.

Ob Hübner wie geplant am Mittwoch ins Trainingslager nach Doha reist, ist noch unklar. „Ich führe die Gespräche mit Magath“, so Bruchhagen, „aber Bruno Hübner hat hier ja vielleicht auch noch was zu tun, beispielsweise ein paar Spieler zu verkaufen.“

Sonst wäre die Personalie Helmes für die Eintracht kaum finanzierbar.

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