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Heimspiel gegen Mainz Eintracht beißt sich oben fest

1. UpdateDie Frankfurter Eintracht hat durch einen sehr souveränen 3:0 (3:0)-Sieg über komplett überforderte Mainzer ihre Ambitionen für oben nachdrücklich unterstrichen.

Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05
Zwei Torschützen unter sich: Luka Jovic (l.) und Ante Rebic. Foto: dpa

Der weiße Brasilianer hat ein gutes Näschen dafür, wann es sich lohnt, ein Fußballspiel von Eintracht Frankfurt zu besuchen. Beim souveränen 3:0 (3:0)-Erfolg der Hessen gegen Mainz 05 war Ansgar Brinkmann im Stadion, er hat sich das trotz der Kälte sehr genüsslich angeschaut und hinterher Lob ausgeschüttet über seinen ehemaligen Klub. Die Eintracht, sagte der Dschungelbewohner, habe das Zeug, im nächsten Jahr international zu spielen, keine Frage. Vielleicht sogar Champions League.

So weit sind sie noch nicht in Frankfurt, aber sie haben ihre Ambitionen deutlich untermauert. Dazu gehörte auch, heillos überforderte und in dieser Form nicht bundesligataugliche Mainzer locker mit 3:0 nach Hause zu schicken. Die sehr einseitige Partie war schon nach 45 Minuten entschieden, Kevin-Prince Boateng (6.), Luka Jovic (23.) und Ante Rebic (41.) hatten früh getroffen und für reinen Tisch gesorgt, so dass es ein „entspannter Nachmittag“ wurde, wie Vorstand Fredi Bobic hinterher sagte. „Die Jungs haben einen rausgehauen. Das war ein total souveräner Sieg.“

Dazu sei es ein schönes Gefühl, mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause zu gehen. Allein zehn Nationalspieler der Eintracht sind in den nächsten zehn Tagen auf Dienstreise. „Ich hoffe, dass sie nicht nur in der Sonne liegen“, grinste Bobic.

Kovac kritisiert die Chancenverwertung

Die Partie gegen den FSV Mainz, der nahezu alles vermissen ließ, was man im Abstiegskampf braucht, in 90 Minuten eine einzige Gelbe Karte kassierte und bestenfalls eine halbe Chance durch Ujah kreierte, hatte ihm prima gefallen. Die Mannschaft hatte nach der Niederlage in Dortmund eine Reaktion gezeigt, sie wollte diesen Sieg unbedingt, war aggressiv, gallig und ließ nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Und wieder hatte sie es geschafft, nach einer Niederlage im nächsten Spiel sofort mit einem Sieg zu antworten.

Das einzige Haar, das Kovac in der Suppe fand, war die mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit. „Wir hätten das Ergebnis hochschrauben müssen.“ Allein Luka Jovic hätte zwischen der 59. und 68. Minute vier Tore schießen können, einmal flog sein Schuss von der Unterkante der Latte auf die Torlinie und zurück ins Feld. „Das war heute eine runde Leistung von meiner Mannschaft“, hob auch Trainer Niko Kovac, der wieder mächtig rotierte und etwa Timothy Chandler gar nicht für den Kader nominierte und statt dessen Jetro Willems in die Startelf stellte, den Daumen. „In der ersten Halbzeit war das überragend“, sekundierte auch Boateng, der bereits seinen sechsten Treffer erzielt hat. Sein 1:0, bei dem der junge Mainzer Torwart Florian Müller schlecht aussah, war der Dosenöffner.

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