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Goncalo Mendes Paciencia „Ich weiß, dass wir drei starke Stürmer haben“

Goncalo Mendes Paciencia war mit großen Hoffnungen aus Portugal zur Eintracht gekommen, dann verletzte er sich. Im Trainingslager in Florida stellt er sich den Fragen der Reporter.

Paciencia
Goncalo Mendes Paciencia (l.) mit Makoto Hasebe beim Training in Frankfurt. Foto: Imago

Er war im Sommer mit großen Hoffnungen aus Portugal gekommen, hatte einen Vierjahresvertrag bei Eintracht Frankfurt unterschrieben, im Pokal gegen Ulm schließlich noch einen Treffer erzielt, ehe ein Meniskusriss im Knie ihn je stoppte: Goncalo Mendes Paciencia. Im Trainingslager in Florida stellte sich der 24 Jahre alte Stürmer nun den Fragen der Reporter und sprach über...

…seine viermonatige Verletzungspause.

Das war natürlich nicht einfach, man will immer dabei sein und sich nützlich fühlen, an den Siegen der Mannschaft teilhaben. Zum Glück ist diese schlimme Zeit nun vorbei. Ich bin bereit für den Kampf.

…seine Gedanken auf der Tribüne, als er während der Hinrunde das Angriffstrio Ante Rebic, Luka Jovic und Sebastien Haller so stark hat aufspielen sehen.

Es war schön, weil wir dadurch viele Spiele gewonnen haben. Und das hat auch auf mich abgefärbt, das gibt mir Kraft und animiert mich, dem Team zu helfen.

…seine Ambitionen im Schatten der drei Starstürmer.

So ist Fußball, der eine spielt mehr, der andere weniger. Jetzt obliegt es mir, meiner Arbeit nachzugehen, dann entscheidet der Trainer. Ich weiß, dass wir drei starke Stürmer haben. Ich lerne von ihnen und werde Woche für Woche stärker, weil ich das Privileg habe, mit diesen Mannschaftskollegen zu spielen.

…seinen Fitnesszustand.

Ich bin noch nicht auf dem Stand vom Rest der Mannschaft, sofort dieses Level zu erreichen, das kann man aber auch nicht erwarten. Ich arbeite hart, passe mich dem Rhythmus wieder an und werde ganz sicher bald bei 100 Prozent sein. Ob es für das erste Spiel gegen Freiburg schon reicht, das weiß ich nicht, aber ich glaube, dass ich noch diesen Monate bereit sein kann.

…die auffallend intensiven Einheiten im Trainingslager in Florida.

Wir spielen in der Bundesliga, einer Meisterschaft, die sehr anspruchsvoll ist. Deshalb müssen wir auch so intensiv trainieren. Das muss so sein, denn auch die Spiele sind hart. Ich bin auch schon seit einigen Jahren Fußballprofi, da gehört eine gesunde Aggressivität einfach dazu. Wir haben in den USA einen guten Weg eingeschlagen.

…die Vorfreude auf sein Bundesliga-Debüt.

In Portugal hatten wir nur vier, fünf Topspiele während einer Saison, in Deutschland sind es jede Woche intensive Partien. Deswegen bin ich zu Eintracht gekommen und bereue nichts.

Aufgezeichnet: Daniel Schmitt

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