Lade Inhalte...

Gegen Offenburg Eintracht mit lockerem Testspielsieg

Eintracht-Trainer Adi Hütter startet mit einem 7:1-Testspielsieg gegen den Offenburger FV. Neuzugang Nicolai Müller erzielt einen Doppelpack. Boatengs Wechsel nach Sassuolo ist perfekt.

Nicolai Müller
Erzielte im ersten Spiel promt einen Doppelpack: Stürmer Nicolai Müller. Foto: imago

Sein erstes Spiel als Trainer der Frankfurter Eintracht verlebte Adi Hütter ziemlich entspannt. Mal ein kurzes Handzeichen mit taktischen Anweisungen, dann eine Erläuterung an der Seitenlinie, ansonsten stand der 48-jährige Österreicher seelenruhig am Rand und beobachtete den 7:1 (5:1)-Testspielsieg seiner Bundesligakicker gegen den baden-württembergischen Sechstligisten Offenburger FV ohne größere Regungen. „Es war zum Auftakt eine sehr gute Bewegungstherapie“, sagte Hütter. Der Fußballlehrer hatte 19 Feldspieler und zwei Torhüter eingesetzt, die beiden neuesten Zugänge Lucas Torro und Evina N’Dicka waren nicht dabei.

„Grundsätzlich hat man nach seinem ersten Spiel ein gutes Gefühl, aber ich muss die Mannschaft noch besser kennenlernen“, sagte Hütter, der seine Schützlinge im offensiven 3-4-3-System auf den Rasen geschickt und im Spielverlauf immer wieder dazu angehalten hatte, den Gegner früh zu pressen. „Unabhängig vom Gegner freut es mich, dass wir so zu zwei Toren gekommen sind.“ Nicolai Müller, Zugang vom Hamburger SV, war in seinem ersten Spiel mit einem Doppelpack erfolgreichster Frankfurter Schütze, auch Mijat Gacinovic wusste mit einigen gelungenen Aktionen zu überzeugen. Nicht punkten konnten dagegen die beiden auffällig schwachen Mittelstürmer Branimir Hrgota und Sebastien Haller.

So ruhig Hütter die Partie in Offenburg verfolgte, so engagiert war er noch am Vormittag im Training. Mit Trillerpfeife im Mund kommandierte er seine Schützlinge immer wieder zur Ordnung. „Schneller!“ musste sich etwa Gacinovic anhören, als er den Ball bei einer Passübung am Fuß durchs Mittelfeld trieb, „Genauer! Flach!“, bekam Danny Blum nach einem verunglückten Anspiel mit auf den Weg. Kurzum: Hütter scheint seiner neuen Mannschaft schnell klarmachen zu wollen, wer nun im Schatten der Frankfurter Arena das Sagen hat. „Wir haben noch genug Arbeit vor uns, das freut mich“, sagte er.

Nicht mehr mit dabei sein wird Kevin-Prince Boateng. Der Anführer der Pokalsiegermannschaft hat sich gestern Abend wie berichtet endgültig zum italienischen Erstligisten US Sassuolo verabschiedet.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen