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Gegen Lazio Rom Eintracht Frankfurt setzt auf die Fans

Eintracht Frankfurt könnte mit einem Sieg in der Europa League gegen Lazio Rom einen großen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale machen und setzt dabei auch auf die Unterstützung der Fans.

Eintracht-Trainer Adi Hütter
Lässt sich nicht so einfach in die Karten schauen: Eintracht-Trainer Adi Hütter. Foto: Jan Huebner

Natürlich kam irgendwann dann auch die Frage nach Lazios Bestem auf, nach dem feinen Techniker Sergej Milinkovic-Savic, den 100-Millionen-Mann aus Rom, und ob Frankfurter Defensivspieler nicht gut beraten wären, heute Abend auf ihn ganz speziell zu achten. Adi Hütter, der Trainer der Eintracht, hat bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem zweiten Europa-League-Spiel der Gruppe H (21 Uhr/live in RTL Nitro und Dazn), da nur sanft gelächelt.

Er, Milinkovic-Savic, sei zwar „ein Schlüsselspieler“ der Römer, aber man werde ihn sicherlich nicht in „Manndeckung über den ganzen Platz“ nehmen. Und wenn einer den guten Sergej Milinkovic-Savic bestens kennt, dann er, Adi Hütter - immerhin hat er einst mit dessen Vater Nikola zusammengespielt. 2001/2002 war das, als beide gemeinsam beim Grazer AK im Mittelfeld agierten, Hütter mit der Nummer 15 und Nikola mit der Zehn des Spielgestalters auf dem Rücken. Und Sergej, damals zarte sieben Jahre alt, spielte bei den Grazer Bambinis Fußball. 

Lazio Rom geht als Favorit ins Spiel

Nun also ist Europa endlich wieder im Frankfurter Stadtwald angekommen. Das Stadion ist voll, 47.000 Tickets sind verkauft, 730 Tifosi aus Italiens Kapitale werden ebenfalls dabei sein „bei diesem Highlight“ (Marco Russ). Es wird ein echtes Event werden, ein Spektakel unter Flutlicht, die Fans haben sich entsprechend vorbereitet und halb Frankfurt giert nach dieser Begegnung.

Im Grunde fängt nach dem Geisterspiel von Marseille für Eintracht Frankfurt die Europa League jetzt erst richtig an - und das mit drei Bonuspunkten im Gepäck. „Ein Sieg über Lazio würde uns in eine sehr, sehr gute Position bringen“, sagt Adi Hütter. Sechs Zähler wäre fast schon die halbe Miete auf dem Weg zum großen Ziel: das Überstehen der Gruppenphase. 

Hütter weiß aber auch: „Dazu benötigen wir ein sehr, sehr starkes Spiel.“ Ein Sieg in der Europa League würde übrigens 590 000 Euro in die Kassen spülen, ein Remis noch 190.000 Euro.
Keine Frage: S.S. Lazio Rom, die erst am Mittwoch gegen 18 Uhr in Frankfurt gelandet war, ist der Favorit in dieser Gruppe, noch ein wenig „höher einzuschätzen als Marseille“, findet der Frankfurter Fußballlehrer. „Das ist eine große Hürde. Wir müssen auf alles vorbereitet sein.“

Er hat die Römer oft genug gesehen, in der Schweiz, wo er zuletzt gearbeitet hatte, habe er viel italienischen Fußball im Fernsehen geschaut. Lazio, die das erste Gruppenspiel ebenfalls gewonnen hatten, mit 2:1 gegen Apollon Limassol, sei ein Team, das über „viel Erfahrung“ verfüge, taktisch „sehr diszipliniert“ agiere und schnell im Spiel nach vorne sei. Dazu stelle sich ein Team vor, das „mit allen Wassern gewaschen ist“, wie Hütter formulierte. 

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