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Frederik Rönnow Frederik Rönnow plötzlich im Blickpunkt

Ersatztorhüter Frederik Rönnow darf gegen Lazio Rom unter die Latte: „Die gesamte Situation ist hart für mich“.

Frederik Rönnow
Hat sich das Abenteuer Frankfurt anders vorgestellt: Frederik Rönnow. Foto: imago

Am Dienstag, nach dem letzten öffentlichen Training der Frankfurter Eintracht vor dem Trip in die Ewige Stadt, hat sich Frederik Rönnow nach dem Ende der knapp 80-minütigen Einheit noch ein paar Bälle aufs Tor schießen lassen. Man kann ja nie genug halten, aber diese Sondereinlage hatte nichts damit zu tun, dass der dänische Nationalkeeper, die aktuelle Nummer zwei in Frankfurt, morgen gegen Lazio Rom unter der Latte stehen wird. „Das ist ja nicht mein erstes Spiel“, sagte der 26-Jährige. Dieses Spiel in der Europa League am Donnerstag (18.55 Uhr/live bei DAZN) hatte Trainer Adi Hütter seinem Schlussmann versprochen. „Das hat er sich verdient, seine Leistungen im Training waren sehr ordentlich“, fand der Fußballlehrer: „Wir haben Vertrauen in die Fähigkeiten von Frederik.“

Ein paar Minuten später hat Rönnow in die hingehaltenen Mikrofone und Smartphones gesagt, er freue sich auf diese Begegnung, ein „bisschen aufgeregt“ sei er auch, „angespannte Vorfreude“, aber natürlich wäre es besser für ihn, wenn er „in einem guten Rhythmus“ wäre. Er spielt ja nicht regelmäßig, an Kevin Trapp, der unumschränkten Nummer eins, kommt er nicht vorbei. Trapp im Übrigen wird zwar mit nach Rom fliegen, allerdings die Partie im Olympiastadion in zivil auf der Tribüne verfolgen. Auf der Bank wird Jan Zimmermann sitzen, und im Tor eben Rönnow stehen.

Es ist dennoch ein undankbares Spiel für den Schlussmann, der bei Eintracht Frankfurt ins zweite Glied gerückt ist. Es ist ein Spiel ohne jeden sportlichen Wert, beide Teams können an ihren Platzierungen nichts mehr ändern, dazu weiß keiner, mit welcher Mannschaft beide auflaufen werden. Die Eintracht jedenfalls wird in Maßen rotieren, 17 Spieler fahren nur mit, zumal sich Jonathan de Guzman am Dienstag eine Blessur am Oberschenkel zugezogen hat und das Training abbrechen musste.

Frederik Rönnow also könnte eine Menge Arbeit bekommen.

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