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Evan Ndicka Ausgeschlafener Frühstarter

Der französische Neuzugang Evan Ndicka ist gerade mal 19 Jahre alt, dafür aber schon ziemlich abgeklärt.

Ndicka
Eine echte Kante: Evan Ndicka. Foto: Jan Hübner

Für ihn, der bislang noch allein in Frankfurt lebt, war der Wechsel an den Main, den sich die Eintracht 5,5 Millionen Euro hat kosten lassen, „ein riesengroßer Sprung, aber perfekt“, ließ er von Dolmetscher Stephane Gödde übersetzen. „Es geht alles ganz anders zu, als ich es von Frankreich her kannte.“ Man spüre aber, dass Deutschland ein echtes Fußballland sei mit „tollen Stadien und großem Interesse überall“. Ndicka hat sich schnell eingelebt in die bunte Frankfurter Truppe, Trainer und Kollegen hätten ihn vor seinem ersten Einsatz enorm unterstützt, hätten ihm die Angst genommen. Natürlich kommt ihm zupass, dass Simon Falette, Sebastien Haller und Gelson Fernandes im Kader stehen, drei französischsprachige Mitspieler. Gerade Haller ist für ihn eine enge Bezugsperson geworden, ein freundschaftlicher Berater, und im Training ein erbitterter Gegenspieler. 

Bei Rebic wird es eng  

So ganz überraschend wie für viele kam für ihn die Nominierung für die Freiburg-Partie nicht, hatte er gesagt. Im Training habe er in der vergangenen Woche so eine Ahnung gehabt. Ob er auch am Samstag vor eigenem Publikum gegen den SV Werder Bremen spielen darf? Womöglich gegen die ausgebufften Max Kruse oder Claudio Pizarro, der vom Alter (bald 40) fast sein Vater sein könnte? Evan Ndicka weiß es nicht, eine Ahnung hat er auch noch nicht, weil die Mannschaft bislang lediglich in Gruppen trainiert hat.

Tatsächlich ist es gut möglich, dass Ndicka gegen Bremen wieder auf der Ersatzbank wird Platz nehmen müssen. Kapitän David Abraham und Makoto Hasebe, die beide in Freiburg fehlten, haben ihre Blessuren und Krankheiten ausgeheilt und stehen wieder im Mannschaftstraining. Viel wird auch davon abhängen, ob Trainer Hütter mit vier oder mit drei Mann in der Abwehrkette spielen wird. Eng wird es weiterhin für Vize-Weltmeister Ante Rebic, der ebenso wie Luka Jovic nur individuell trainieren konnte.

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