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Europa League Matchball für die Eintracht auf der Götterinsel

Eintracht Frankfurt geht mit viel Zuversicht in die Partie gegen Limassol. Ein Sieg und die Hessen sind eine Runde weiter.

Eintracht Frankfurt
„Es wird keine Überraschung geben.“ Gelson Fernande. Foto: Jan Hübner

Der Frankfurter Trainer Adi Hütter, kaum auf Zypern gelandet, hat nicht lange um den heißen Brei herumgeredet und zügig die allgemeine Zielsetzung formuliert. „Das ist der erste von drei Matchbällen“, und den wolle Eintracht Frankfurt verwandeln.

Mit einem Sieg gegen Apollon Limassol am Donnerstagabend (18.55 Uhr/DAZN) oder einem Remis (wenn zur gleichen Zeit Marseille nicht in Rom gewinnt), und der hessische Bundesligist hätte sich für das Sechzehntelfinale qualifiziert, früher als gedacht. „Wir möchten in die nächste Runde aufsteigen“, sagte Trainer Hütter in Nikosia, ehe die Mannschaft am Abend in der Hauptstadt Zyperns im GSP Stadion zum Abschlusstraining eilte. „Wir haben eine große Chance, und die wollen wir nutzen.“ 

Und der Frankfurter Coach ließ wenig Zweifel daran, dass er seine vermeintlich beste Elf auf den Rasen schicken wird. „Wir werden keine große Rücksicht auf das Spiel in der Liga am Sonntag gegen Schalke nehmen. Wir spielen voll“, sagte er, ließ sich dabei aber nicht in die Karten schauen. Ob er erneut mit dem magischen Dreigestirn im Angriff beginnen werde, wollte er nicht verraten. Überraschend wäre es nicht, wenn erneut Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastien Haller auflaufen würden. 

Fragezeichen bei Fernandes

Ungewiss ist hingegen der Einsatz von Gelson Fernandes, der sich beim 3:0-Sieg beim VfB Stuttgart verletzt hat, sich am Dienstag allerdings gut gefühlt und die Reise auf die Insel der Götter mit angetreten hat. Ob er spielt, ist noch offen - es wäre immerhin sein 25. Europapokalspiel, Aber selbst wenn der mittlerweile 32 Jahre alte Schweizer nicht zum Einsatz kommen könnte, würde das keine Sorgenfalten auf die Stirn von Hütter zaubern.

Die Eintracht müsste dann zwar ohne gelernten defensiven Mittelfeldspieler agieren. Aber auf den Sechser hatten die Hessen zuletzt auch im zweiten Abschnitt in Stuttgart und gegen Düsseldorf verzichten müssen, Marc Stendera, von Haus aus offensiv ausgerichtet, hatte die defensive Rolle zur Zufriedenheit aller erledigt. „Das hat da gut funktioniert“. Die Stimmung im Team bezeichnet der ewig gut gelaunte Fernandes als gut. „Wir wollen richtig Gas geben“ und den gut 5000 mit auf die Insel gereisten Fans Spaß bereiten. „Wir sind gekommen, um ein richtig gutes Ergebnis zu holen.“

Natürlich wollen Hüter und die Frankfurter Entourage die Hausherren nicht unterschätzen. Dass Apollon zuletzt in der Liga nur einen Punkt aus zwei Spielen geholt hat und am kommenden Sonntag vor dem Stadtderby gegen Tabellenführer AEL Limassol steht, spiele für den österreichischen Coach keine Rolle. „Das wird keine leichte Aufgabe für uns.“ Im Vorbeigehen werde man nicht zu dem gewünschten Erfolg kommen. „Apollon wird zu Hause ein anderes Gesicht zeigen als in Frankfurt.“ Dort profitierte die Eintracht auch von einem kapitalen Fehler des zypriotischen Schlussmannes vor dem 1:0. Limassol besitze gerade in spielerischer Hinsicht „viel Qualität“, sagte Hütter. Gelson Fernandes pflichtete bei: „Wenn man ihnen Zeit lässt, können sie gut Fußball spielen.“ 

Genau das will Eintracht Frankfurt verhindern, genau das ist die neue Stärke der Hessen, die möglichst früh und möglichst körperbetont attackieren wollen. In Frankfurt hat das prima geklappt, auf Zypern will man es wiederholen. Die Mannschaft wisse nach intensivem Videostudio bestens Bescheid über den Gegner, befand Mittelfeldrenner Fernandes. „Es wird keine Überraschung geben.“ Das klang wie ein Versprechen. 

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