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Eintracht-Vorstand Hellmann fordert Reform der 50+1-Regel

Erneut spricht sich Axel Hellmann, Finanzvorstand der Eintracht, für eine Reform der 50+1-Regel aus.

20.03.2018 04:48
Axel Hellmann
Sorgt sich im die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Fußball-Bundesliga: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. Foto: Arne Dedert

Zwei Tage vor der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann noch einmal eine Reform der 50+1-Regel gefordert.

„Die Bundesliga muss sich im internationalen Wettbewerb behaupten. Jede andere Sicht wäre eine Verkennung von Realitäten im internationalen Medien- und Sponsorenmarkt“, sagte der 46-Jährige in einem Interview.

Klare Bedingungen

Der Jurist ist jedoch auch entschieden dafür, den Einstieg möglicher Investoren an klar festgeschriebene Bedingungen zu knüpfen. „Der Investor muss die Wurzeln, die Tradition und Kultur des Clubs akzeptieren und darf nicht den Anspruch haben, die Identität des Clubs zu verändern“, sagte Hellmann. „Und das wiederum muss durch einen umfassenden Katalog von Punkten abgesichert werden, zum Beispiel den Namen, den Standort oder die Farben des Vereins. Dazu gehören auch fankulturelle Themen wie der Erhalt der Stehplätze.“

Die 50+1-Regel soll im deutschen Profifußball den Einfluss von Investoren begrenzen, weil sie ihnen eine Stimmenmehrheit in der Kapitalgesellschaft eines Clubs untersagt. Vertreter aller Erst- und Zweitliga-Vereine werden sich am Donnerstag in Frankfurt am Main treffen, um über die Zukunft der Regel zu diskutieren. (dpa)

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