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Eintracht - Schalke Eintracht demonstriert ihre Stärke

1. UpdateDie Frankfurter sind nicht müde zu kriegen und ringen den FC Schalke auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 nieder. Mit dem Sieg rücken die Hessen auf den vierten Rang vor.

Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04
Luka Jovic erzielt einen Doppelpack. Foto: dpa

Neun Minuten vor dem Ende durfte der Matchwinner den verdienten Applaus der 50 000 genießen: Luka Jovic, zweifacher Torschütze beim 3:0 (0:0) über den FC Schalke 04, trabte unter dem tosenden Beifall und den Standing Ovations der restlos begeisterten Anhänger vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt gab es schon keine Diskussion mehr, wer diese Partie als Sieger verlassen würde. Eintracht Frankfurt war der verdiente Sieger in einem außergewöhnlichen Spiel und ist damit auch im neunten Pflichtspiel ungeschlagen geblieben, 25 von 27 möglichen Punkten schafften die Hessen aufs Konto, und sie liegen damit nach elf Spieltagen auf einem nie und nimmer erwarteten vierten Platz - vor dem FC Bayern München. Am Sieg gab es nichts zu deuteln, die Hessen, obzwar noch am Donnerstag auf Zypern im Einsatz, hatten die Knappen einfach niedergelaufen, niedergerungen, ja schier aufgefressen. Gegen diese Körperlichkeit der Frankfurter hatten die Schalker am Ende einfach kein Mittel gefunden.

Der Knackpunkt der Partie war zweifellos in der 61. Minute: Da hatte Torwart Kevin Trapp gegen den durchgebrochenen Breel Embolo bravourös pariert. Und im direkten Gegenzug marschierte Ante Rebic auf und davon, war von nichts und niemand zu stoppen; er setzte Luka Jovic in Szene, und der Serbe schloss diesen Konter mit einem trockenen Linksschuss zum 1:0 perfekt ab. „Das war der Betonbrecher“, sagte hinterher der Rechtsverteidiger Danny da Costa. „Danach hatten wir die Räume, die wir für unser Spiel brauchen.“ Nun gab es kein Halten mehr für die Frankfurter Angriffsmaschinerie, immer wieder setzte der bärenstarke Rebic zu langen Sprints an, er war nicht mehr aufzuhalten.

Auch Schalkes Trainer Domenico Tedesco musste später bei der Analyse einräumen, nach einer Stunde kein Mittel mehr gegen „diese Frankfurter Wucht“ gefunden zu haben. „Bis zur 61. Minute waren wir auf Augenhöhe.“ Jovic (73.) legte nach feiner Vorarbeit von Rebic und Filip Kostic das vorentscheidende 2:0 per sehenswertem Volleyschuss nach. „Danach“, sagte der Frankfurter Trainer Adi Hütter, „habe ich das Spiel genossen“. Nach der Führung habe man „den Sack mit viel Selbstbewusstsein zugemacht“, lobte Hütter sein physisch so enorm starkes Ensemble. Der Lohn: Die Mannschaft bekam zwei Tage frei, „es ist ein Geben und Nehmen und diese freien Tage hat sich die Mannschaft verdient.“ Sebastien Haller staubte zehn Minuten vor dem Ende zum 3:0 ab, es war schon sein achter Treffer in der Liga.

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