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Eintracht-Profis international Schlapp ohne Fete

Die Profis von Eintracht Frankfurt spielen sich für das große WM-Turnier warm - oder auch nicht.

Schweiz gegen Japan
Makoto Hasebe in Aktion beim Länderspiel gegen die Schweiz. Foto: rtr

In den vergangenen drei Länderspielen der kroatischen Nationalmannschaft, gegen Mexiko (1:0), Brasilien (0:2) und jetzt am Wochenende gegen den Senegal (2:1), stand der Frankfurter Angreifer Ante Rebic stets in der Anfangsformation. Das ist bei der Qualität der übrigen kroatischen Stürmer (Mario Mandzukic, Andrej Kramaric, Ivan Perisic) eine durchaus bemerkenswerte Leistung und zeigt, dass der Frankfurter Pokalheld durchaus eine gewichtige Rolle im Konzept des Trainers Zlatko Dalic inne hat, selbst wenn er in bislang 16 Einsätzen für die Auswahlmannschaft erst einen Treffer zustande gebracht hat.

Große Spuren, sprich Tore, hat der 24-Jährige also nicht hinterlassen. Gegen Senegal, beim letzten Test vor der Abreise nach Russland, ist Rebic nach einer Stunde ausgewechselt worden - beim Stand von 0:1. Bald darauf hatten die Kroaten das Spiel gedreht und durch die Tore von Perisic (63.) und des eingewechselten Hoffenheimers Kramaric ( 78.) noch 2:1 gewonnen. Für Kroatien, die in der schweren Gruppe D mit Argentinien, Nigeria und Island spielen, beginnt das Turnier am Samstag mit der Partie gegen Nigeria.

Hasebe ohne Erfolgserlebnis

Ebenfalls mit einem Sieg im Rücken steigt die Schweiz ins Turnier ein. Mit 2:0 bezwangen die Eidgenossen Japan. Gelson Fernandes von Eintracht Frankfurt saß 90 Minuten auf der Bank und konnte beobachten, wie der frühere Wolfsburger Ricardo Rodriguez und der Ex-Eintrachtler Haris Seferovic für die Tore sorgten. Japans Kapitän Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt) blieb ein Erfolgserlebnis verwehrt. Der Ex-Frankfurter Takashi Inui, mittlerweile in Spanien am Ball und in der neuen Saison bei Betis Sevilla unter Vertrag, kam erst später ins Spiel. Die Schweiz könnte, bei entsprechendem Spiel- und Turnierverlauf, in Gruppe E (Brasilien, Costa Rica, Serbien) ein möglicher Achtelfinalgegner der DFB-Auswahl sein. Ohne Einsatz war auch Eintracht-Stürmer Luka Jovic mit Serbien geblieben, was angesichts des 5:1-Erfolgs gegen Bolivien nicht unbedingt vonnöten war.

Dagegen hat Mexiko, erster Gegner des deutschen Nationalteams am kommenden Sonntag (17 Uhr), die WM-Generalprobe gegen Dänemark krachend in den Sand gesetzt. Die Mittelamerikaner, bei denen die Eintracht-Profis Carlos Salcedo 90 Minuten und Marco Fabian nach der Pause im Einsatz waren, unterlagen den Dänen mit 0:2. Yussuf Poulsen (71.) von RB Leipzig und Christian Eriksen (74.) hatten per Doppelschlag die Partie in der letzten Viertelstunde entschieden.

Mit der ungewöhnlichen Vorbereitung am vergangenen Wochenende, als sich Teile der Mannschaft zu einer stimmungsvollen Fete hinter verschlossenen Türen zurückgezogen hatten, habe die Schlappe nichts zu tun, hieß es aus halboffizieller Quelle. Bei Dänemark, mit Frankreich, Peru und Australien in einer Gruppe, saß der neue Frankfurter Torhüter Frederik Rönnow 90 Minuten auf der Ersatzbank. An Kasper Schmeichel kommt er im Augenblick noch nicht vorbei.

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