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Eintracht-Nachwuchs Frankfurt stellt U19 Trainerteam frei

Alexander Schur und Uwe Bindewald sind nicht länger Trainer bei der U19 der Eintracht. Der Verein zieht nach sieben Spielen ohne Sieg personelle Konsequenzen.

12.02.2018 18:28
Mainz gegen Schalke mit Alexander Schur
Alexander Schur ist nicht länger Trainer der U19. Foto: imago

Nach sieben sieglosen Spielen in Serie hat Eintracht Frankfurt seine beiden U19-Trainer Alexander Schur und Uwe Bindewald freigestellt. Der Fußball-Bundesligist entschied sich nach dem Absturz der Nachwuchs-Mannschaft auf den vorletzten Platz der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest zu diesem Schritt, wie der Club am Montag mitteilte.

Die Entscheidung fällt uns sehr schwer. Alexander Schur und Uwe Bindewald haben nach ihrer aktiven Karriere viele Jahre hervorragende Arbeit im Leistungszentrum geleistet. Aufgrund der angespannten Tabellensituation und nur einem Sieg aus den vergangenen neun Spielen ist diese Maßnahme allerdings unumgänglich“, sagte Armin Kraaz, Leiter des Leistungszentrums, in der von der Eintracht veröffentlichten Erklärung. „Mit dem Trainerwechsel wollen wir der Mannschaft einen Impuls geben, um möglichst schnell aus dem Tabellenkeller herauszukommen und den Klassenerhalt zu sichern.

Die bisherigen U17-Trainer Frank Leicht und Jan Fießer sollen ab sofort die U19 des Bundesligisten trainieren. Den frei werdenden Posten bei der U17 übernimmt Anouar Ddaou, der bisherige U16-Coach. Die U19 wird ihr nächstes Spiel am 17. Februar zu Hause gegen den Karlsruher SC bestreiten.

Seit sieben Jahren im Leistungszentrum, davor SGE-Spieler

Alexander Schur begann 2007 seine Trainerlaufbahn im Leistungszentrum der Eintracht. Einen Höhepunkt feierte er 2010 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den Frankfurter B-Junioren. Uwe Bindewald stieß 2010 hinzu. Ab 2015 trainierten sie gemeinsam die U19 und gewannen mehrfach den Hessenpokal der A- und B-Junioren.

In seiner Zeit als aktiver Fußballer absolvierte Schur 113 Bundesligaspiele für Eintracht Frankfurt, in denen er elf  Tore schoss. Sein wohl wichtigster Treffer gelang ihm 2003 in der zweiten Liga. Beim 6:3-Sieg der Eintracht über den SSV Reutlingen erzielte er Sekunden vor Schluss das letzte Tor, das dazu führte, dass die Eintracht aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem FSV Mainz 05 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte.

Uwe Bindewald, Spitzname „Zico“, absolvierte 263 Erstliga- und 123 Zweitligaspiele für Eintracht Frankfurt. Für die Hessen spielte er außerdem in 22 UEFA-Cup Spielen. (dpa/dil)

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