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Eintracht-Kapitän Schwegler bleibt der Eintracht treu

Überraschende Kehrtwende im Transferpoker um Pirmin Schwegler: Obwohl die Wolfsburger mit fettem Jahressalär locken, entscheidet sich der Eintracht-Kapitän für den Adler auf der Brust.

Folgt seinem Herzen - und bleibt bei der Eintracht: Pirmin Schwegler. Foto: imago sportfotodienst

Überraschende Kehrtwende im Transferpoker um Pirmin Schwegler: Obwohl die Wolfsburger mit fettem Jahressalär locken, entscheidet sich der Eintracht-Kapitän für den Adler auf der Brust.

Überraschende Kehrtwende im Transferpoker um den Frankfurter Kapitän Pirmin Schwegler. Nach FR-Informationen wird der 26-Jährige von seiner Ausstiegsklausel nicht Gebrauch machen und die Eintracht nicht verlassen, sondern seinen bis 2015 laufenden Vertrag erfüllen. Das teilte der Schweizer Nationalspieler am Montag dem Frankfurter Sportdirektor Bruno Hübner mit. Zuvor hatte der Mittelfeldspieler des hessischen Bundesligisten seine Entscheidung dem Wolfsburger Manager Klaus Allofs kundgetan. Allofs war eigens in die Schweiz gereist, um Schwegler in einem weiteren persönlichen Gespräch von einem Wechsel in die niedersächsische Autostadt zu überzeugen. Vergebens.

Trotz doppeltem Salär-Gebot - Schwegler bleibt

Schon am frühen Nachmittag hisste Allofs die weiße Flagge, da wusste er, dass er den Kampf um den Eintracht-Anführer nicht würde gewinnen können. Schwegler, ließ Allofs durchblicken, sei nicht zu einem Fortgang aus Frankfurt zu bewegen. Obwohl die Wolfsburger mit einem fetten Jahressalär lockten. 3,5 Millionen Euro per annum hätte er am Mittellandkanal einstreichen können, in Frankfurt verdient Schwegler etwa die Hälfte.

Der Schweizer hat sich trotz Ausstiegsklausel für die Eintracht entschieden. Bis 30. Juni hätte er für eine fest geschriebene Ablösesumme in Höhe von drei Millionen gehen können, hätte er sich bis 31. August für einen Wechsel entschieden, wäre die Eintracht mit vier Millionen Euro entschädigt worden. Nach reiflicher Überlegung hörte der Stratege schließlich auf sein Herz und entschied sich gegen die besseren Verdienstmöglichkeiten an anderen Standorten. Neben Wolfsburg waren auch der FC Schalke 04 und Klubs aus dem Ausland am Regisseur interessiert. Die Eintracht-Verantwortlichen hatten nicht mehr mit einem Verbleib des Spielführers gerechnet. Die Eintracht war davon ausgegangen, dass Schwegler im reifen Fußballeralter die Möglichkeit ergreift, ans große Geld zu kommen. Zumal er immer wieder mal von Verletzungen, gerade an der Leiste, heimgesucht wird.

Schwegler weiß aber um seinen Stellenwert in Frankfurt, er genießt hier große Wertschätzung. „Er ist über jeden Zweifel erhaben, außerhalb jeder Kritik“, sagte Manager Hübner unlängst. 

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