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Eintracht-Kader Der Umbau schreitet voran

Eintracht Frankfurt werkelt weiter eifrig am Kader. Was wird aus den Eigengewächsen Aymen Barkok und Marc Stendera?

Fredi Bobic
Auf der Suche nach neuen Talenten: Sportvorstand Fredi Bobic und Chefscout Ben Manga. Foto: Imago

Der zweite Neuzugang nach Torwart Frederik Rönnow ist unter Dach und Fach, am Dienstag hat der 30 Jahre alte Nicolai Müller seinen Wilhelm unter einen Zweijahresvertrag in Frankfurt gesetzt, und der frühere Eintracht-Jugendspieler ließ gleich mal wissen, dass er natürlich immer Fan der Hessen geblieben sei und sich das doch alles so ziemlich nach zu Hause anfühle. Damals, als B-Jugendlicher, war Müller am Riederwald gewogen und für zu leicht befunden worden. Lange ist’s her. Mittlerweile ist er zum gestandenen Bundesligaspieler gereift, der allerdings aus einer schweren Kreuzbandverletzung kommt.

Die Frage wird sein, ob der aus Hamburg gekommene Außenbahnspieler die Rolle des nach Dortmund abgewanderten Marius Wolf übernehmen wird oder doch eher als Backup eingeplant ist. Das würde bedeuten, dass die Eintracht einen weiteren Rechtsaußen holen wird, gehandelt werden der Franzose Jonathan Bamba sowie der Brasilianer Carlos Eduardo, der in seiner Heimat in der zweiten Liga spielt (die Saison läuft bereits), an dem aber auch Borussia Dortmund sowie die Belgier RSC Anderlecht und der FC Brügge interessiert sein sollen. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Eintracht auch auf dem südamerikanischen Markt umschaut.

Verteidiger sollen kommen

Chefscout und Kaderplaner Ben Manga sowie Sportvorstand Fredi Bobic sind ohnehin bienenfleißig und bereisen quasi die ganze Welt, um Spieler zu beobachten Sondierungsgespräche und finale Verhandlungen zu führen. Die üppige Liste an potenziellen Neuerwerbungen ist so schon eifrig zusammengeschrumpft, nur wird sie im Detail abgearbeitet.

Das Ganze erfolgt nach einem hochprofessionellen Muster, die avisierten Spieler sind auf Herz und Nieren geprüft  worden.  

Ganz sicher werden die Frankfurter noch einen bis zwei Verteidiger holen, zumal dann, wenn Simon Falette den Klub noch verlassen sollte. Der Franzose, der insgesamt enttäuschte, die Zweifel an seiner (fußballerischen) Bundesligabefähigung nie wirklich zerstreuen konnte und unter Ex-Trainer Niko Kovac zum Schluss keine Rolle mehr spielte, könnte die Eintracht nach nur einem Jahr wieder verlassen. Das gilt auch für Taleb Tawatha, den Linksverteidiger, der in Frankfurt auch nach zwei Jahren nicht richtig ankam und dem Klub vorzeitig den Rücken kehren könnte. Der Israeli würde keine große Lücke hinterlassen.

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