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Eintracht Frankfurt Veh hadert mit Kircher

Der Hauptschuldige an der Niederlage der Eintracht bei der Hertha ist nach Ansicht von Armin Veh der Schiedsrichter. Nach der Pleite gibt der Coach Durchhalteparolen aus.

03.03.2016 09:09
Armin Veh. Foto: AFP

Nach dem Abrutschen auf den Relegationsplatz haderte Trainer Armin Veh von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt mit dem Schiedsrichter. "Knut Kircher ist ein guter Schiedsrichter, aber nach vier Minuten hätte er eine klare Rote Karte zeigen müssen. Dann spielen wir hier 86 Minuten in Überzahl. Und vor dem 0:1 war es Abseits", sagte Veh nach dem 0:2 (0:0) bei Hertha BSC.

Herthas Mittelfeldspieler Vladimir Darida hatte in der Tat Glück, dass er nach einem taktischen Foul gegen den enteilten Marco Fabian nur die Gelbe Karte gesehen hatte. Die Frankfurter hatten Rot für eine Notbremse gefordert. Vor dem ersten Gegentreffer durch Mitchell Weiser (63.) hatte Salomon Kalou im Abseits gestanden.

"So ist es, wenn du unten stehst", sagte Veh, der zudem sie Siege der Abstiegskonkurrenten Werder Bremen und 1899 Hoffenheim verkraften musste. Erstmals waren aus dem Eintracht-Fanblock "Armin raus!"-Rufe zu hören, auch die Spieler bekamen beim zaghaften Gang in die Kurve deutlich den Wut der mitgereisten Anhänger zu spüren. "Natürlich wird der Druck jetzt größer, aber damit müssen wir umgehen", sagte Veh: "Wir dürfen jetzt nicht verkrampfen." (sid)

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