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Eintracht Frankfurt Streitfall Huszti

Der frühere Hannoveraner Szabolcs Huszti hat bei Eintracht Frankfurt bisher nicht mal im Ansatz überzeugen können.

Konnte es mal besser: Szabolcs Huszti Foto: Stefan Krieger

So wirklich überzeugen konnte der frühere ungarische Nationalspieler Szabolcs Huszti auch nach seiner Einwechslung in Mönchengladbach nicht. Der fast 33-Jährige spielte eine knappe Halbzeit unauffällig, konnte sich selten durchsetzen, kam aber auch in eine sehr zerfahrene Partie. Einmal aber, nach 78 Minuten, hob er den Ball gekonnt in den Lauf von Haris Seferovic, der die Kugel an den Pfosten schoss. Es war der einzige Schuss der Eintracht auf das Gladbacher Tor, die einzige Chance sowieso. Man muss festhalten: Dieser Pass zählte zu Husztis besseren Aktionen in seiner bisher so unglücklich verlaufenen Frankfurter Zeit.
Am Samstag nun geht es ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein aus Hannover, dort hatte der feine Techniker seine beste Zeit, insgesamt fünf Jahre spielte er für die Niedersachsen, war eine prägende Figur. Da war er aber auch noch ein bisschen jünger und hatte keine anderthalb Jahre in der wenig leistungsstarken chinesischen Liga in den Beinen.

Bisher eine Enttäuschung

Seine Darbietungen in Frankfurt waren bislang auf überraschend niedrigem Niveau. Überraschend deshalb, weil ihm in der Wintervorbereitung gute Leistungen bescheinigt wurden, auch von langjährigen professionellen Beobachtern. Doch Huszti konnte diesen Eindruck in den Spielen nie bestätigen, obwohl er immer spielen durfte. Er ist bisher eine einzige Enttäuschung.
Selbst Sportdirektor Bruno Hübner räumte kürzlich ein, dass man über den Huszti-Transfer „streiten kann“. Doch Ex-Trainer Armin Veh wollte den Mittelfeldmann unbedingt in seinen Reihen wissen, lobte dessen Erfahrung, Führungsqualitäten und fußballerische Klasse. Und auch seine Standards seien brandgefährlich. All das hat sich nicht bewahrheitet.
Sein größtes Problem ist die fehlende Dynamik und Schnelligkeit, er kann sich auf diesem Niveau nicht mehr durchsetzen, weshalb er oft den Ball verliert und sich mit kurzen Alibipässen verzettelt. Das hätte man vorher wissen oder zumindest erahnen können. So scheint die Huszti-Verpflichtung ein ziemliches Missverständnis zu werden.

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