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Eintracht Frankfurt SGE baut den Kader um

Eintracht Frankfurt hat 33 Spieler unter Vertrag, weitere sollen hinzustoßen - für Branimir Hrgota ist das keine gute Nachricht.

Offenburger FV - Eintracht Frankfurt
Rackert viel, trifft aber nicht: Branimir Hrgota soll die Eintracht noch verlassen. Foto: Jan Hübner

Als die ersten zwei Wochen der Vorbereitung mit der Landung auf deutschem Boden geschafft waren, da hieß es für die Profikicker der Frankfurter Eintracht im Anschluss an das Trainingslager in den USA noch einmal im Schnellverfahren die Akkus aufzufüllen, ins Familienleben einzutauschen, die Zeit in der Heimat zu genießen. Die beiden Holländer Jonathan de Guzman und Jetro Willems etwa flogen direkt weiter nach Amsterdam, Zugang Nicolai Müller verbrachte die vergangenen beiden freien Tage bei seinen Liebsten in Hamburg, Goncalo Paciencia, der neue Angreifer aus Portugal, verabschiedete sich mit einem Essen für die nächsten Wochen von seinen Freunden in Porto.

Am Mittwoch ab 10 Uhr nimmt der Kurzurlaub ein jähes Ende, dann versammelt Trainer Adi Hütter seine Schützlinge wieder auf dem Trainingsplatz im Schatten der großen Arena.

Fredi Bobic und Bruno Hübner müssen aufräumen

Noch knapp dreieinhalb Wochen sind es bis zum ersten Pflichtspiel der Saison, dem Supercup-Spiel im eigenen Stadion gegen Bayern München am 12. August, genau heute in einem Monat steht am 18. August die erste Runde im DFB-Pokal beim Regionalligisten SSV Ulm auf dem Spielplan. Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die Hessen. Zum einen natürlich auf dem Platz, wo Hütter seine Idee vom Gegenpressing, vom aggressiven Verteidigen in Gegners Hälfte, der Mannschaft einimpfen muss. Das nächste Testspiel ist für Samstag (16 Uhr) beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden angesetzt. Zum anderen aber auch auf der Geschäftsstelle im Bauch des Stadions. 33 Spieler stehen derzeit bei der Eintracht unter Vertrag. Selbst mit Blick auf die Dreifachbelastung aus Bundesliga, DFB-Pokal und Europa-Auftritten eigentlich zu viele.

So müssen Fredi Bobic und Bruno Hübner derzeit nicht nur die Liste möglicher Neuzugänge abarbeiten – zwei bis drei Offensivspieler sollen noch kommen, der portugiesische Spielmacher Chico Geraldes von Sporting Lissabon und der brasilianische Testspieler Allan Souza sind weiter im Kandidatenkreis. Sondern der Frankfurter Sportvorstand und sein Manager müssen auch kräftig im eigenen Laden aufräumen, den Kader verschlanken. Kandidaten gibt es genug: Von Marc Stendera, über Max Besuschkow und Taleb Tawatha bis hin zu Branimir Hrgota.

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