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Eintracht Frankfurt Schaafs neuer Job entlastet die Eintracht

Der Frankfurter Bundesligist spart bis zu 600 000 Euro ein, weil der Ex-Trainer eine Anstellung in Hannover gefunden hat. Das Geld könnte in weitere Transfers investiert werden. Nach Marco Fabian sollen weitere Spieler in der Winterpause kommen.

Ein Kandidat? Der Ex-Hannoveraner Szabolcs Huszti (links). Foto: REUTERS

Die Meldung, dass Thomas Schaaf ein neues Betätigungsfeld finden und beim Ligakonkurrenten Hannover 96 anheuern würde, hat im Führungszirkel der Frankfurter Eintracht niemanden überrascht. In den zurückliegenden Tagen haben die Verantwortlichen entsprechende Signale empfangen, und sie haben diese sehr genau registriert. Denn der nach der vorigen Saison beim hessischen Bundesligisten zurückgetretene Trainer stand bei seinem alten Arbeitgeber bis zuletzt noch auf der Gehaltsliste.

Durch das neue Engagement des 54-Jährigen spart die Eintracht nach FR-Informationen zwischen 500 000 und 600 000 Euro ein. Der neue Hannoveraner Coach erklärte im Mai dieses Jahres in Frankfurt zwar seinen Rücktritt, doch dieser war an Bedingungen geknüpft. Vor allem wirtschaftlicher Art. Dem Vernehmen nach hat Schaaf weiterhin sein Grundgehalt bekommen. Die Eintracht ließ sich damals auf den Deal ein, weil die Fronten verhärtet waren und der Trainer keinen Rückhalt im eigenen Verein mehr spürte. Schaaf war nicht mehr bereit, in der gegebenen Konstellation weiterzuarbeiten. Und auch die Eintracht-Verantwortlichen erachteten eine Trennung zum damaligen Zeitpunkt als sinnvoll. Dass der scheidende Coach trotz des Rücktritts finanziell noch partizipierte, deutete Eintracht-Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing schon im Juli dieses Jahres im „Kicker“ an.

Nachfolger und Vorgänger Armin Veh wird das Endresultat des früheren Bremers wohl kaum erreichen können (Platz neun, 43 Punkte), für ihn und seine Mannschaft geht es in dieser Saison einzig darum, den fünften Abstieg der Vereinsgeschichte zu verhindern. Das wird noch ein weiter Weg. Im Wintertrainingslager wollen sich die Hessen sammeln und einen Neuanfang wagen.

Insgesamt vier Neue

Der wird neben der Stärkung der etablierten Kräfte auch auf Neuzugängen fußen. Nach dem Mexikaner Marco Fabian kann es gut sein, dass die Eintracht bis zum Trainingsstart am 3. Januar noch drei weitere Profis verpflichten wird. Einer davon soll der Schalker Verteidiger Kaan Ayhan sein, mit dem nun die finalen Gespräche anstehen. Zudem soll noch eine weitere Offensivkraft für die Zentrale kommen, der frühere Hoffenheimer und jetzt in China spielende Sejad Salihovic spielt dabei keine Rolle. Der Ex-Hannoveraner Szabolcs Huszti, ebenfalls in China am Ball, soll nur Außenseiterchancen haben.

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