Lade Inhalte...

Eintracht Frankfurt Reizvolle Aufgabe gegen Stuttgart

Eintracht Frankfurt erwartet am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga den VfB Stuttgart im Stadtwald. Dabei bauen die Hessen wohl schon auf Neuzugang Yanni Regäsel.

Fußball 1.Bundesliga Eintracht Frankfurt - Training
Stehen beide in der Startelf? Regäsel und Seferovic (v.li.). Foto: Christian Klein

Seine Hausaufgaben hat der Frankfurter Trainer Armin Veh gemacht, gut 24 Stunden vor der interessanten und meist torreich verlaufenden Partie gegen den VfB Stuttgart hat er eine Lösung für die beiden vakanten Positionen rechts hinten und im defensiven Mittelfeld gefunden. Nur: Er wollte sie nicht verraten.

„Im Normalfall und wenn keiner gesperrt wäre, hätten wir genauso gespielt wie gegen Augsburg, denn da war ich zufrieden“, sagte der Coach am Freitagnachmittag. Immerhin ließ er sich ein klein wenig in die Karten blicken: Es könne sein, dass Yanni Regäsel, der am Montag aus Berlin verpflichtete Außenverteidiger, „anfängt“. Bliebe noch die Besetzung des Sechsers: Slobodan Medojevic, Aleksandar Ignjovski oder Szabolsc Hustzti sind die Kandidaten, aus Drei mach Einen. Änis Ben-Hatira, der zweite kurzfristig geholte Spieler von Hertha, wird einen Platz im Kader finden.

Der VfB Stuttgart also. Keine leichte Aufgabe, aber eine reizvolle, denn mit einem Sieg gegen die punktgleichen Schwaben könnten sich die Hessen ordentlich Luft verschaffen. „Das wird aber schwer“, weiß Veh, ohnehin aus vergangenen Zeiten bestens über die Stuttgarter informiert. „Der VfB wird immer ein Klub bleiben, der mir am Herzen liegt.“ Die Schwaben seien, nachdem Jürgen Kramny übernommen habe, deutlich „geordneter und ausgewogener“ unterwegs und von daher schwerer auszurechnen, sagte Veh. „Der VfB ist momentan richtig gut drauf.“ Die letzten fünf Spiele haben die Stuttgarter nicht verloren.

Andererseits kann die Eintracht, deren Trend ebenfalls nach oben zeigt, zu Hause durchaus Qualität abrufen. „Im Abstiegskampf ist es wichtig, die Heimspiele zu gewinnen.“ Und da ist es dem Coach ziemlich einerlei, ob die Partie nun 1:0 oder 5:4 gewonnen werde, „Freude habe ich doch nur, wenn ich gewinne“, sagt Armin Veh, wohlwissend, dass die Begegnungen zwischen diesen beiden Teams traditionellerweise turbulent enden. Als der VfB zuletzt in Frankfurt spielte, hat er 5:4 gewonnen – und Veh stand da noch auf der anderen Seite.

Bis gestern waren gerade mal 40 000 Tickets verkauft worden, und der Stehplatzblock 40 in der Nordwestkurve wird gemäß der DFB-Strafe wegen der Vorkommnisse beim Heimspiel gegen den SV Darmstadt frei bleiben. Die Kartenbesitzer, etwa 2500, erhalten ihr Geld für bereits gekaufte Tickets oder Dauerkarten von der Eintracht zurück; vermutlich werden sie sich dafür Tickets in anderen Blocks kaufen.

Klubchef Heribert Bruchhagen hat am Montag bei der Jahreshauptversammlung scharfe Geschütze gegen Krawallmacher aufgefahren: „Wir dürfen es uns nicht gefallen lassen, dass Fans glauben, nach einer Niederlage auf den Platz zu rennen. Wer den Fußball liebt, tut das nicht. Diese Fans wollen wir nicht, sie sollen zu Hause bleiben.“ Dazu kündigte er eine harte Welle an: „Wir werden die Täter ermitteln und sie aus dem Verein ausgrenzen.“

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum