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Eintracht Frankfurt Nicolai Müller kehrt nach Frankfurt zurück

Der Stürmer wechselt vom Hamburger SV ablösefrei zu den Hessen und vermeidet damit den Gang in die zweite Bundesliga.

Nicolai Müller
„Heute ist ein schöner Tag für mich, weil ich immer Fan von Eintracht Frankfurt geblieben bin.“ Foto: Imago

Im Mai 2003, da streifte sich Nicolai Müller das bisher letzte Mal das Trikot mit dem Adler über. Als Jugendlicher kickte er fünf Jahre für Eintracht Frankfurt am Riederwald, ehe es den ambitionierten, jungen Mann in der U17 zum Nachwuchs von Greuther Fürth verschlug. Ziemlich genau 15 Jahre später ist das altbekannte Gefühl zurück, breit grinsend schlüpfte der 30-Jährige gestern wieder ins weiß-schwarze Adler-Dress. 

„Es ist ein schöner Tag für mich, weil ich immer ein Fan von Eintracht Frankfurt geblieben bin“, lässt sich Müller in der offiziellen Mitteilung des Vereins zitieren, die die Verpflichtung des Offensivmannes verkündete. Müller erhält beim DFB-Pokalsieger einen Zweijahresvertrag bis zum Sommer 2020 - mit der Option auf eine weitere Spielzeit. „Nicolai ist ein gestandener Bundesligaprofi, der perfekt zu uns passt“, begründet der Frankfurter Sportvorstand Fredi Bobic. 

Zweifelsohne, Nicolai Müller ist in der Bundesliga kein Unbekannter. Nachdem er in Fürth zu seinem Profidebüt kam, führte der Weg über den SV Sandhausen zum FSV Mainz 05 ins Fußball-Oberhaus. Drei Jahre schnürte Müller die Kickstiefel für die Rheinhessen, wurde in dieser Zeit zum zweifachen deutschen Nationalspieler und schloss sich schließlich 2014 für rund sieben Millionen Euro dem Hamburger SV an. „Er ist schnell und vielseitig in der Offensive einsetzbar, dazu charakterlich ein Supertyp“, stellt Bobic die positiven Merkmale des Neuzugangs heraus, dessen Vertrag beim HSV nach dem Abstieg ausgelaufen war.

164 Begegnungen in Liga eins stehen in Müllers fußballerischer Vita, 37 Tore und 29 Vorlagen sind in dieser Zeit ein ziemlich ordentlicher Wert. Doch freilich birgt die Verpflichtung auch Risiken. So darf Müller zwar durchaus als erfahren eingestuft werden. Einerseits. Andererseits ist er mit seinen 30 Jahren auch nicht mehr der jüngste. Zumal er aus einer komplizierten Verletzung heraus bei der Eintracht anheuert.

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