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Eintracht Frankfurt Nach dem USA-Trip geht die Arbeit erst richtig los

Eintracht Frankfurt hat in den USA viel fürs Binnenklima getan. Nun startet die wahre Arbeit auf dem Platz - mit oder ohne Ante Rebic?

Ante Rebic
Darf nach dem verlorenen WM-Finale drei Wochen Urlaub machen, dann könnte sein Weg nach England führen: Ante Rebic. Foto: rtr

Die Adler sind gelandet. Nach einer abschließenden, lockeren Joggingrunde durch die imposanten Häuserschluchten Philadelphias, dem Mitfiebern beim WM-Finale in einer Sportsbar und dem achtstündigen Flug von der Ostküste der USA über den Atlantik nach Europa hatte die Bundesliga-Truppe der Eintracht am Montagmorgen pünktlich um 8.40 Uhr wieder Frankfurter Boden unter den Füßen. Müde sahen sie aus, die Profis, geschlaucht von den Reisestrapazen, abgekämpft von den meist recht kurzen, dafür aber umso intensiveren Einheiten. Und froh, jetzt erst einmal bis zum öffentlichen Training am Mittwoch (10 Uhr) – die Spieler bekamen nach der Ankunft zwei Tage frei – die Beine hochlegen zu dürfen.

„Jetzt heißt es, wieder Kräfte zu sammeln und dann weiter hart zu arbeiten“, ließ Offensivmann Danny Blum wissen. Worte, die man auch seinem neuen Chef, Trainer Adi Hütter, problemlos in den Mund legen könnte. „Wir haben gut trainiert“, sagte der Österreicher indes kurz vor dem Abflug gen Heimat, „aber wir sind noch ein Stück weit von dem entfernt, was ich sehen will.“ Anders formuliert: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Das erwartet die Profis in den kommenden Tagen und Wochen.

Rebic zu Manchester United?

In den Staaten ging es Hütter noch vornehmlich darum, ein enges Band zwischen sich und seinen Schützlingen zu knüpfen. Er achtete vor allem auf die weichen Faktoren, auf das Binnenklima innerhalb der hessischen Reisegruppe: Wer sind die Anführer? Wer braucht deutliche Worte? Mit wem sollte man lieber einfühlsamer umgehen? Wie ticken die Spieler abseits des Rasens? Für Timothy Chandler, neben Marco Russ eines der Frankfurter Urgesteine, ist dieser Kennenlernprozess erfolgreich im Schnelldurchlauf vollzogen worden: „Es ist natürlich eine andere Mannschaft als vergangene Saison“, sagte der Außenverteidiger, „aber bei uns ist es schon immer schwer, stimmungsmäßig negative Sachen zu finden. Wir haben Spaß zusammen und lachen viel.“

Während Hütter und seine Schützlinge in den USA also viel gemeinsam flachsten und erlebten – etwa die Erklimmung der wohl berühmtesten Filmtreppe vor dem Museum of Art in Philadelphia, wo einst Rocky Balboa seinen Körper formte –, rückt in den kommenden Wochen in Frankfurt und anschließend im Trainingslager in Gais in Südtirol (29. Juli bis 5. August) die konditionelle und taktische Arbeit vermehrt in den Vordergrund. Zumal sich der Übungsplatz in den nächsten Tagen merklich füllen wird.

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