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Eintracht Frankfurt Kommt Ante Rebic noch zurück?

Eintracht Frankfurt steht kurz davor, mit Transfers die 30-Millionen-Marke zu durchbrechen. Das hängt auch davon ab, ob Ante Rebic noch mal für die Eintracht auflaufen wird.

Trainingslager in Philadelphia
Ansprache vor historischer Kulisse: Eintracht Frankfurt in Philadelphia. Foto: Jan Huebner

Die Kulisse ist gewaltig, geschichtsträchtig ohnedies. Hier die Chester Waterside Station, ein monumentales ehemalige Kohlekraftwerk, dort die Commodore Barry Bridge, die längste Auslegerbrücke der USA, die sich über den mächtigen Delaware River spannt – und mittendrin in diesem Delta die Fußballspieler von Eintracht Frankfurt samt ihrem Torwarttrainer Manfred „Moppes“ Petz, der beim Scharfschießen mit einem seiner gefürchteten Spannstöße um Haaresbreite ein vorbeifahrendes Auto verfehlte. Kann passieren, Fangnetze rund um den Sportplatz haben sie nämlich nicht in Philadelphia, der Gründerstadt an der Ostküste. Macht aber nichts, denn schon am Sonntag ist der US-Trip der Eintracht wieder Geschichte, dann heißt es: Goodbye Salt Lake, goodbye Philly; willkommen zurück in Frankfurt.

Vorher tritt der Bundesligist aus dem Hessischen noch mal in aller Freundschaft auf US-amerikanischem Boden an, heute Abend (19 Uhr, 1 Uhr deutscher Zeit) testet er gegen den MLS-Klub Philadelphia Union. Der sportliche Wert ist, wie immer in solchen Duellen, nicht hoch, die Aussagekraft begrenzt. Aber klar ist auch, dass Begegnungen dieser Art für den Trainer wichtige Fingerzeige liefern können.

Adi Hütter sammelt wertvolle Eindrücke

Der Fußballlehrer kann ablesen, wie viel von dem, was in den Übungseinheiten erarbeitet wurde, schon umgesetzt wird. Eintracht-Coach Adi Hütter erhält also zumindest eine Ahnung davon, wer besser zu wem passt, wer sich an die taktischen Vorgaben hält, wer auch bereit ist, in Freundschaftsspielen einen Schritt mehr zu machen. Gerade für einen neuen Trainer, der unbeleckt an die Aufgabe herangeht und nicht nur die Zugänge, sondern auch die etablierten Kräfte erst mal kennen lernen muss, können das aufschlussreiche, wertvolle Eindrücke sein.

Die wird Adi Hütter dann mit seinen Beobachtungen in Einklang bringen, wenn die übrigen Eintracht-Profis zur Mannschaft stoßen, also die WM-Fahrer sowie die beiden Neuerwerbungen Evan N’Dicka (AJ Auxerre), der aufgrund fehlender Reiseunterlagen den US-Trip verpasste und stattdessen mit der A-Jugend trainierte, sowie Stürmer Goncalo Paciencia (FC Porto), der erst am Donnerstag fest verpflichtet wurde und daher nicht mehr über den Atlantik jettete.

Als erster der bei der WM aktiven Akteure wird in der kommenden Woche Luka Jovic zurückerwartet, der mit Serbien bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. Für alle anderen Frankfurter Fußballer (Carlos Salcedo und Marco Fabian mit Mexiko, Makoto Hasebe mit Japan, Gelson Fernandes mit der Schweiz und Frederik Rönnow mit Dänemark) war im Achtelfinale Schluss. Außer natürlich für Ante Rebic, der mit Kroatien sensationell ins Finale eingezogen ist. Der Stürmer soll als letzter Spieler in Frankfurt eintreffen – wenn er denn kommt. Nur noch wenige gehen davon aus, dass der 24-Jährige tatsächlich noch mal für die Eintracht auflaufen wird.

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