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Eintracht Frankfurt in Europa London oder Letzigrund, Hauptsache Ukraine

Ganz Europa freut sich auf die Eintracht! Doch wen beehrt der Adler mit einem Besuch? Ein Vorausblick auf ein Jahr im Europacup.

Eintracht Frankfurt feiert den Pokal
Eben noch am Römer, bald schon in Europa: die Fans der Eintracht. Foto: rtr

Es sind angenehme Tage für Fans von Eintracht Frankfurt. Die Freude über den Sieg der SGE im DFB-Pokalfinale (3:1 gegen die Bayern; ja, das ist wirklich passiert) ist noch nicht verhallt, da beginnt schon die Vorfreude auf die kommende Spielzeit.

 Denn der Pokal sieht nicht nur schön aus , er ist viel schöner als dieser überdimensionierte Unterteller, dem zur Schale der Rand fehlt und den die Bayern jedes Jahr aufs Neue und zunehmend gelangweilt in den Münchener Himmel halten.

Er, der Pokal, oder zumindest eine täuschend echte Nachbildung seiner selbst, macht sich außerdem gut als Exponat im Stadionmuseum, wo ihn kommende Generationen bestaunen und ausgewählte Tombolasieger vielleicht sogar mal anfassen können.

Und am vielleicht wichtigsten: Der Pokal beinhaltet das Ticket für die Teilnahme an der Europa League. Die Eintracht reist nächste Spielzeit mitsamt Fan-Entourage über den Kontinent. Ganz im Gegensatz zum VfB Stuttgart übrigens, der am letzten Bundesligaspieltag auf einmal vor der Eintracht stand und sich zu diesem Zeitpunkt mal wieder als lachender, äh, Siebter, fühlen durfte.

Manch einer mag da an 1992 gedacht haben, als die Schwaben schon mal sicher geglaubte Frankfurter Titel und damit Träume zunichte gemacht hatten. Aber nicht dieses Mal. Dem Cup sei Dank.

Aufgrund des Pokaltriumphs steigt die Eintracht bekanntlich in der Gruppenphase ein. Ganz im Gegensatz zu RB Leipzig. Die dürfen wegen des Frankfurter Erfolgs die Europa-League-Qualifikation spielen. Das macht den Dosen Bullen sicher ganz besonders viel Freude, denn wer den finanziellen Etat und den Kader eines Champions-League-Teilnehmers sein eigen nennt, der ist doch sicher glücklich, wenn schon nur Europa League, dann dort im besten Fall sechs Spiele mehr absolvieren zu dürfen. Vielleicht gegen CS Universitatea Craiova aus Rumänien, FK Qäbälä aus Aserbeidschan und FK Qairat Almaty aus Kasachstan. Da lacht das Herz eines jeden Superstars.

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